Sie befinden sich hier: 038000Schmöker
« 037000Lebenshilfe |
Home
| 039000Schreiben+Kunst »
Freitag, 23 Juni, 2006
*Glückskekse
Anja
Kolberg: Jana hat wieder Pech mit den Männern. Ausgerechnet an
ihrem Geburtstag macht ihr Freund mit ihr Schluss. Sie betrinkt sich und
spielt mit ihren Freundinnen Schicksals-Roulette: Per SMS stellt sie
eine Frage an irgendeine ausgedachte Nr. - und wartet auf die Antwort.
Die trifft Roland, der sich gerade von der Brücke stürzen will,
ebenfalls frisch verlassen. Es entwickelt sich eine Austausch, bei der
jeder seinen Weg findet.
Eine schöne Idee! Teilweise nehmen die
Geschichten der beiden Freundinnen zu großen Raum ein, so dass man nach
den SMS-Botschaften förmlich sucht...
Dienstag, 30 Mai, 2006
***Zurück zu dir (Der würdige Nachfolger von "Solange du da bist")
Anja
Kolberg: Was für ein wunderschönes Buch! Marc Levy ist es
wirklich gelungen, einen würdigen Nachfolger von "Solange
du da bist" zu schaffen. Erinnern Sie sich noch wie das Buch
ausging? Lauren erwacht aus dem Koma und Arthur will ihr die gemeinsame
Geschichte erzählen. Ich hatte eine bestimmte Vorstellung wie es danach
weitergeht. Marc Levy auch. Aber völlig anders als ich. Der Autor
beginnt das neue Buch mit Arthur Rückreise aus Frankreich. Dorthin war
er lange Zeit geflüchtet. Es stellt sich heraus, vor wem: Vor Lauren.
Doch Arthur kann Lauren nicht vergessen, er leidet und liebt sie noch
immer. Warum sind die beiden nicht zusammen? Werden sie sich
wiedersehen? Kann sich Lauren überhaupt an ihn erinnern?
Eine
turbolente, spannende und romantische Geschichte mit völlig unerwarteten
Wendungen. Ich habe es an einem verregneten Sonntag komplett
verschlungen. :o)
Ein Buch über die Hoffnung und die Liebe, die weit über den Verstand und die Zeit hinaus geht!
Danke - wieder einmal - an Marc Levy, dass Sie sich diese Geschichte ausgedacht und sie vor allen Dingen auch zu Papier gebracht haben!

Montag, 22 Mai, 2006
***Diese eine große Liebe. Roman.
Anja
Kolberg: Shelby hat sich einen Traum erfüllt. Das
zweihundert Jahre alte Haus, in das sie sich verliebte, ist jetzt
ihr Eigentum. Auch wenn ein großer Berg Renovierungsarbeit vor ihr
liegt: Sie ist glücklich und fühlt sich in dem Backsteinbau direkt
zu Hause. Kaum verbringt sie dort ihre erste Nacht, taucht ein Geist
in ihrem Zimmer auf. Dem anfänglichen Schrecken weicht ein immer
stärkeres Interesse an diesem Mann, der so unglücklich ist und sie
nicht wahrnimmt. Shelby verliebt sich ihn in und entdeckt immer mehr
Spuren der Vergangenheit. Sie wünscht sich nur noch eines: Diesem
Mann ganz nahe zu sein.
Ein bezaubernder, romantischer Roman, der mich ein wenig an "Solange du da bist" von Marc Levy erinnert und doch so anders ist. Er hat viele ernste Momente, entführt die Leserin in den Südstaaten-Krieg und verwickelt sie in eine sehr tiefe Liebesgeschichte. Einfach schön! Mein Glücksfund der Woche!
Der Autorin Julianne Bedford ist mit ihrem ersten Roman ein tolles Werk gelungen. Ich freue mich auf alles, was noch von ihr kommt. Und hoffentlich gibt es einen Film zum Buch!

Dienstag, 09 Mai, 2006
*Kusswechsel

Der Verlag: Stephanie Plum hat es einmal mehr geschafft, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Und zwar mit der Folge, dass sich Trentons halbe Unterwelt an ihre Fersen heftet. Als Teilzeitlebensgefährte Joe ihr daraufhin mit Hausarrest droht und Stephanie bei ihrem mysteriösen Kollegen, dem unwiderstehlichen Ranger, Unterschlupf suchen muss, gehen ihre Schwierigkeiten erst richtig los.
Anja Kolberg: Als Stephanie Plum das vermeintliche Domizil ihres Kollegen entdeckt und zufällig herausfindet, dass ihr Schlüssel passt, kommt die Story endlich in Fahrt. Viele Situationen kommen mir aus vorigen Fällen bekannt vor, dennoch unterhaltsame, leichte Kost. Alleine schon für die Entdeckungsreise durch Rangers Reich lohnt sich die Lektüre.

Montag, 10 April, 2006
*Die Wächter von Jerusalem

Anja Kolberg: Fortsetzung von "Verschwörung in Florenz". Hier findet die Leserin endlich die Antworten, die zum Ende des ersten Bandes offen bleiben. Franziska Wulf kann wirklich spannend schreiben. Doch auch in Band 2 ein Wehmutstropfen: Um endlich zu erfahren, warum Anne in Jerusalem ist und wo ist das gesuchte Rezept ist, muss man sich durch unzählige Seiten unwichtiger Informationen quälen. Ich war wirklich wütend zum Ende - warum hat man aus Band 1 + 2 nicht ein wirklich gutes Buch gemacht? Natürlich bleiben auch in Band 2 wieder Fragen offen, doch diesmal ist es ein guter Abschluss. Gelungen fand ich den Besuch der Journalistin Anne bei ihrer Cousine Beatrice Helmer. Ja richtig, das ist die andere Zeitreisende, deren Triologie um die Steine der Fatima der Autorin vortrefflich gelungen ist. Aus dieser tollen Idee hätte ich mir gut einige gelungene Sequenzen vorstellen können. Band 3 folgt...

*Verschwörung in Florenz

Anja Kolberg: Spannender Zeitreiseroman, der sich in einem Rutsch liest - leider mit offenem Ende. Für mich muss ein Buch alleine Sinn machen, sorry Franziska Wulf, das macht "Verschwörung in Florenz" nicht. Hätte ich nicht gewusst, dass es ein zweites Buch gibt, wäre ich doch arg frustriert gewesen, weil zu viele Fragen offen bleiben. Für mich darf *ein* Rätsel offen bleiben (zum Beispiel: "Was hat es mit dem Elexier wirklich auf sich?"), aber die Handlung an sich sollte abgeschlossen sein. Hier im Buch kommt ein harter Schnitt - man blättert um und denkt: Jetzt kommt das nächste Kapitel ... da kommt aber nichts! Das verärgert! Im nachfolgenden Buch "Die Wächter von Jerusalem" klären sich zum Glück direkt am Anfang alle offen gebliebenen Fragen, die in dieses hier unbedingt hineingehört hätten. Besser sind die drei Zeitreiseromane um die Steine der Fatima von Franziska Wulf.

Dienstag, 04 April, 2006
** Zwölf Männer hat das Jahr

Der Verlag: Pia wettet mit ihrer besten Freundin: Im Laufe eines Jahres wird sie einen Vertreter jedes Sternzeichens vernaschen, ohne sich dabei das Herz schmutzig zu machen. Doch auch One-Night-Stands sind nicht das reine Vergnügen und Pias Gefühle funken immer wieder kräftig dazwischen. Nach zwölf Monaten erotischer Astrologie scheinen die Sterne gut zu stehen ...
Anja Kolberg: Wer einmal den Einstieg geschafft hat, erlebt eine spritzig-frische und leichte Unterhaltung!

Freitag, 03 März, 2006
***Ende der Nacht - TIPP!

In ihrem spannenden Roman über die Zeit von Sex 'n' Drugs 'n' Rock 'n' Roll zeichnet Ingrid Strobl ein schillerndes Bild vom Lebensgefühl der späten sechziger und führen siebziger Jahre, davon wie alles begann: freie Liebe, Kiffen, Rockmusik und die Hinwendung zu fernöstlicher Spiritualität. Dabei beschreibt sie eindringlich, wie Musik, Kunst und der Konsum harter Drogen miteinander verflochten waren, wie eine Art "Heroin-Kultur" entstehen konnte. Auch die Protagonistin Anna beginnt mit Joints und landet schließlich bei Heroin. Sie wird vom Hippie zum Junkie.
Dreißig Jahre später verläuft Annas Leben in sicheren Bahnen. Sie arbeitet als Übersetzerin in Köln und ist seit einiger Zeit mit dem Musiker Ben liiert. Doch als sie einen Stapel Briefe in die Hände bekommt, die sie damals aus London an ihre beste Freundin Lotta schrieb, brechen alte Sehnsüchte auf und ihr Leben droht erneut aus den Fugen zu geraten. Anna muss sich noch einmal ihrer Vergangenheit stellen.
Anja Kolberg: Dieses Buch zog mich von der ersten Seite
in seinen Bann, wie im Rausch konsumierte ich Seite um Seite. Nachts um
halb 1, ich wollte längst schlafen, hatte ich die Hälfte geschafft und
ich überlegte ernsthaft, weitere 2,5 Stunden zu investieren, um zu
erfahren, wie das Buch zu Ende geht! Ingrid Strobl schreibt direkt,
erschreckend ehrlich und ohne Schnörkel. Ist das ihr Geheimnis, warum
das Buch bis zur letzten Seite fesselt? Man muss übrigens die
Hippie-Zeit nicht erlebt haben, um das Buch zu lesen. Ich bin zu dieser
Zeit geboren, für mich war es interessant, heute einen Einblick in diese
Zeit zu bekommen und zu erfahren, wie intensiv Musik/er und Drogen
verbunden waren und welche Auswirkungen es auf die jungen Menschen
hatte.
Ein Buch, das sich in einem Rutsch liest! Toll gemacht!

** Maria - ihm schmeckt's nicht!

Der Verlag: Nach der Hochzeit verändern sich die Dinge grundlegend - besonders, wenn man wie Jan Weiler in eine italienische Großfamilie einheiratet: "Es gibt nämlich einen riesenhaften Stammbaum, der sich in der Mitte in zwei etwas gleich starke Äste teilt. Man hat sich vor vielen Jahren endgültig zerstritten, aus Gründen die keiner mehr so richtig kennt. Seitdem heißt es vom einen Zweig, er sei blöd, und vom anderen, er sei geizig. Die meisten Männer der einen Familienhälfte heißen Mario (blöd), die meisten Männer der anderen heißen Antonio (geizig). Mein Schwiegervater ist ein Antonio und gar nicht geizig. Jedenfalls lassen beide Familienhälften kein gutes Haar aneinander." Die herrlich komische Geschichte einer unglaublichen Verwandtschaft aus der italienischen Region Molise, die laut ihrer Bewohner "am A.... der Welt" liegt.
Anja Kolberg: Der Autor steht mit feuchten Händen vor der Türe eines Reihenhäuschens, Blumen in der Hand, die Freundin Sara schubsend im Rücken. Er will bei Antonio Marcipane um die Hand seiner Tochter anhalten. Beruhigendes hat er bislang nicht von ihm gehört. Antonio ist Italiener und vor einigen Jahrzehnten nach Deutschland gekommen, um hier sein Glück zu finden. Antonio prüft den Mann, der seine geliebte Tochter haben möchte, äußerst kritisch, um ihn dann in sein großes italienisches Herz aufzunehmen. Und wir dürfen Mäuschen spielen, wie der temperamentvolle Schwiegerpapa in köstlichem Deutsch-Italienisch seinem neuen Sohn seine Welt zeigt. Denn der heiratet eine ganze Familiensippe einschließlich Ferien am Meer und in die Wange kneifender Großmutter. Interessanter Einblick in die Geschichte eines italienischen Gastarbeiters, die das Herz erwärmt. Herrlich erfrischend, komisch, unterhaltend und in einem Rutsch zu lesen!
Ein Buch zum Liebhaben, zum von Italien träumen & zum Lachen
(Danke an Ulrike Scholz!)

*Was mich fertig macht ist nicht das Leben sondern die Tage dazwischen

Anja Kolberg: Tacheles wird zwischen dickem Kopf,
leerem Konto und Konzerten von den Frauen ganz schön gebeutelt.
Interessanter und amüsanter Einblick in die Welt eines Junggesellen. Ich
stimme Elke Heidenreich zu: Birbaek, Ex-Gagschreiber von Harald Schmidt
& Stefan Raab, hat wirklich Schreibtalent. Alleine schon um diesen Stil
kennen zu lernen, lohnt das Buch. Dennoch - ich will ehrlich sein: Es
hat mich nicht gefesselt, ich habe es nicht bis zum Ende gelesen.
Eine
kleine Herausforderung für die Haptik ist das Papier, rau und unangenehm
fühlt es sich an. Ist mir bisher noch nie bei einem Buch aufgefallen...

**Der Seidenfächer

Frauen im alten China war das Schreiben und Lesen verboten. Im Südwesten, in der Provinz Hunan, haben sie jedoch - über ein Jahrtausend von den Männern unbemerkt - Nushu entwickelt. Es ist die weltweit einzige geschlechtsspezifische Schriftsprache. Mädchen und Frauen malten Briefe auf Seidenfächer, stickten sich Nachrichten auf Taschentücher, schrieben sich Gedichte und Lieder, um ihr Leid, ihre Hoffnungen und ihre Sehnsüchte zu teilen. Lisa See ist von diesem Phänomen der Nushu-Schrift und seiner Kultur fasziniert und hat die letzte Frau in Hunan besucht, die diese Geheimschrift noch beherrschte.
Anja Kolberg: Eine ergreifende Geschichte über die
Freundschaft zweier Frauen. Diese Frauenfreundschaft reicht weit über
die Liebe zu deren Ehemännern hinaus.
Lisa See schenkt uns einen
Einblick in das tägliche Leben der Frauen Chinas und über den Wert der
Frau in der damaligen Gesellschaft.
Spannend geschrieben, ich bin begeistert und ergriffen!

**Die Schopenhauer-Kur

Anja Kolberg: Irvin D. Yalom, einer der
einflussreichsten Psychoanalytiker der USA, flechtet aus spannenden
Dialogen und Erfahrungswissen der Gruppentherapie, Schoppenhauers Werk &
Leben, der Nähe und Distanz in menschlichen Beziehungen und vom Sterben
und der Endlichkeit des Lebens eine fesselnde Story. Zugegeben: Ich
brauchte etwas mehr Zeit und Ruhe zum Lesen als bei anderen hier
vorgestellten Büchern und die Kost aus Schopenhauers Leben war teilweise
schwer zu konsumieren. Dennoch eine mehr als lohnende zeitliche
Investition! Man erfährt auf unterhaltsame Weise viel über die großen
Philosophen und deren Einfluss auf die Psychologie. Nicht genug bekommen
konnte ich von den Gruppentreffen, bei denen die Teilnehmer mehr und
mehr ihr Ich mit allen Schattenseiten offenbarten. Wow! Mehr davon!
Yalom macht auf Gruppentherapiesitzungen wirklich neugierig! Er ist ein
Werbender für diese Form der Persönlichkeitsentwicklung!
Und
nicht nur zum Schluss fragt sich die Lesende: Wie würde ich leben, wenn
ich nur noch 1 Jahr bei guter Gesundheit zu leben hätte?
"Keine Rose ohne Dornen.
Aber manche Dornen ohne Rosen."

**Kalte Küche - Wie ich in der Antarktis nicht nur das Kochen lernte

Anja Kolberg: Wollten Sie auch schon mal alles hinschmeißen und woanders völlig neu anfangen? Dann lassen Sie sich von Alexa ermutigen, dies zu tun! Eine wahre Geschichte, die Mut macht, die Dinge einfach auszuprobieren und die lockere, entspannte und interessante Einblicke in eine Saison Antarktis bietet: Gar nicht kalt und öde - sondern herzlich, warm und bunt!

**Dritte Sonnenblume links

Anja Kolberg: Christine Vogeley fesselt von der ersten Seite mit einer unterhaltsamen Story aus überraschenden Wendungen und einer Riesen Portion Herz & Berliner Schnauze. In 2 Tagen war der Inhalt weggeputzt. Lesen und abtauchen! Toll gemacht!

***Sternschnuppensommer

Die Einladung ihrer alten Malerfreundin, ein paar Wochen mit ihr in der Touraine zu verbringen, kommt Claire Sandmann gerade recht. Dort warten herrliche Natur, liebenswerte Menschen - und dann noch jener rätselhafte Tierarzt, der nur Hund an sich heranzulassen scheint ... Ehe Claire es sich versieht, befindet sie sich in Gefühlswirren, gegen die ihr heimisches Alltagschaos ein Klacks ist. Und als wäre das nicht genug, taucht plötzlich eine gute Bekannte in Frankreich auf - zwei Kinder im Schlepptau, einen rachsüchtigen Kriminellen im Nacken und Todesangst im Blick ...
Anja Kolberg: Toll, einfach klasse geschrieben. Christine Vogeley versteht es, die Leser in ihren Bann zu ziehen und
einzuwickeln in diese kurzweilige Geschichte über Liebe, Essen, Leben, Genuss, Angst und den Tod.
Lassen Sie sich in eine wunderschöne Umgebung entführen. Hier entstehen Urlaubs-Sehnsüchte!

***Ganz nah!

Anja Kolberg: Komplex angelegter Fall - hier macht sich bemerkbar, dass die Autorin Judith McNaught in einer anderen Liga spielt, als beispielsweise Janet Evanovich mit ihren lockeren Stephanie-Plum-Storys.
Eine köstliche Mischung aus Sex & Crime - spannend und abwechslungsreich von der ersten bis zur letzten Seite! Unbedingt lesen!

*-** Wo bist du?

Anja Kolberg: Spannend geschrieben, die wechselnden Briefe machen die Geschichte sehr kurzweilig, ebenso die Einblicke in das Leben der beiden Kulturen. Packend beschreibt Levy die Turbolenzen in Philips Familie, als er ein Versprechen einlöst, das er seiner Susan gegeben hat. Ein Wehmutstropfen für mich ist, dass es kein klares Ende gibt, es bleibt etwas offen.

Donnerstag, 02 März, 2006
*-** Sieben Tage für die Ewigkeit

Anja Kolberg: Ich muss ehrlich zugeben, 188 Seiten habe ich mich gefragt, ob es eine so gute Idee war, dies Buch in die Hand zu nehmen. Ich war eingenommen von den anderen Geschichten Levys, die ich zuvor gelesen hatte. Nach Beendigung des Buches weiß ich, dass es sich gelohnt hat, bis dorthin zu warten und zu leiden und zu hoffen! Eine wunderbare Geschichte über die Liebe, die in jeder Partnerschaft steckt, über das Spiel von Gut und Böse, das die Welt im Gleichgewicht hält und vor allen Dingen über die Unendlichkeit einer großen Liebe und der Hoffnung, die an das Glück und das Gute im Leben glaubt.
Volltreffer! Die Geschichte möchte ich als Film sehen! Ein wunderschönes Zitat von Jean Cocteau, das Levy zu Beginn setzt und eine entscheidende Rolle spielt:
"Der Zufall ist die Form, die Gott wählt,
um inkognito zu
bleiben."
***Bis ich dich wiedersehe

Anja Kolberg: Nachdem mich das Buch "Solange du da bist" von Marc Levy so begeisterte, war ich mehr als gespannt, ob sein nächstes Werk dies halten konnte. Die Antwort: Und wie! Der französische Autor entfacht wieder einmal eine wundervolle Geschichte über die Liebe. Eine Liebe, die über die Grenzen der Zeit hinaus geht.
Zu Beginn irritierte mich der Brief, mit dem das Buch anfängt. Als ich
es nachts um 2 Uhr beendete, fing ich direkt wieder vorne an: Ich musste
den Brief lesen!
Danke an Marc Levy, dass Sie sich diese Geschichte,
die mich tief bewegt hat, erdacht und vor allen Dingen aufgeschrieben
haben!

***Solange du da bist
Der Verlag: Eine Liebe, die größer ist als das Leben.
Ein
Winterabend in San Francisco. Die Golden-Gate-Bridge ist in Nebel
gehüllt; aus dem Radio ertönt Peggy Lees rauchige Stimme. Arthur, ein
erfolgreicher Architekt, freut sich auf einen geruhsamen Abend in seinem
netten Apartment, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist.
Eine schöne Frau ist da, wiegt sich zum sanften Rhythmus der Musik.
Arthur glaubt an eine Verwechslung, an einen Spaß, den sich jemand mit
ihm erlaubt hat. Bis er die unglaubliche Geschichte der jungen Frau
erfährt. Lauren ist ein Phantom. Niemand außer Arthur kann sie sehen,
denn sei einem schweren Autounfall liegt ihr Körper im Koma, während ihr
Geist in der Sphäre zwischen Sein und Tod schwebt.
Anja Kolberg: Zufällig wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Viele Bücher hatte ich mir angeschaut - und nur dieses hier machte mich spontan neugierig. Der Geist einer Komapatienten im Wandschrank - eine Liebesgeschichte - wie soll die bloß ausgehen? Neugierig begann ich zu lesen und wollte nicht mehr aufhören, so zog mich Autor Marc Levy in seinen Bann, umgarnte mich mich wunderschön beschriebenen Bildern und Momenten und machte mich so zu einem Teil der Geschichte zwischen Arthur und Lauren. Lachen, weinen, schwärmen. Ein Buch, das fesselt, das froh und glücklich macht und lehrt, dass es Wunder gibt, an die man trotz aller Vernunft glauben darf!
Eine wunderbare Liebesgeschichte - zum Glauben & Verschmelzen schön! Der Kinofilm.
***Heiße Beute (8. Fall St. Plum)

Anja Kolberg: Dieser spannende Zeitvertreib hier hat es
in sich: Janet Evanovich hat eine erfrischende Mischung aus
Familienszenen, seitenverschlingender Spannung bei der Verbracherjagd, unglaublich
komischer Momente und knisternder Liebe im Leben der Stephanie Plum
gezaubert. Ein Volltreffer für vergnügliches Abschalten!
Was
kann sich die Leserin mehr wünschen?

**Mitten ins Herz (7. Fall St. Plum)

Anja Kolberg: Ich fand den 7. Fall nicht ganz so gut wie "Tödliche Versuchung", aber doch unterhaltsam von Anfang an. Auch, weil hier so ganz nebenbei der Frage nachgegangen wird: Wer erobert die Kopfgeldjägerin: Joe oder Ranger?

***Tödliche Versuchung
(6. Fall St. Plum)

Anja Kolberg: Von der ersten Seite an ist dieser 6. Fall ein Volltreffer. In einem Rutsch liest sich der Roman, der neben witzigen Szenen - dank Bob, dem Hund - auch mit prickelnden Momenten auf die Leserinnen wartet.

*Vier Morde und ein Hochzeitsfest
(5. Fall St. Plum)

Anja Kolberg: Auch bei diesem Werk von Janet Evanovich gibt es die magische 100er Grenze: 100 Seiten quält man sich vorwärts und dann kann man gar nicht mehr aufhören, weil es so spannend ist, auch wenn's schon nachts um halb 2 ist... Wichtiger Abschnitt im Liebesleben der Ganovenjägerin, auch deswegen lesenswert.

**Aller guten Dinge sind vier
(4. Fall St. Plum)

Anja Kolberg: Wieder ein herrlich unterhaltsames Werk von Janet Evanovich. Es liest sich flüssig, ist dennoch nicht mein Favorit unter den Plum-Büchern. Bunt wird die Geschichte durch die Begleiterin Sally (ein Mann, der mit einer Travestienummer viel Geld verdient und ihr beim Enträtseln von Aufgaben behilflich ist) und durch Plums Einzug bei Joe und wie die beiden zwischen Feuer und Eis hin- und herpendeln...

*Eins, zwei, drei und du bist frei
(3. Fall St. Plum)

Anja Kolberg: Irgendwann musste es scheinbar auch hier passieren: Der 3. Fall zieht sich im ersten Drittel wie Kaugummi. Durchhalten lohnt sich: Anschließend kommen Janet Evanovichs bewährte Zutaten zum Zuge: Spannung, Liebe und Humor. Wenn auch einige Abzüge im Vergleich vorheriger Bücher: Nach schwachem Start wieder gewohnte Unterhaltung!

***Zweimal ist einmal zuviel
(2. Fall St. Plum)

Anja Kolberg: Der zweite Fall ist noch besser als der erste - leichte Lektüre, ein wenig knisternd, ungeheuer komisch (Grandma Mazur bleibt hier meine Favoritin) und spannend. Was hat es mit den verschwundenen Särgen auf sich? Kommen Stephanie und Joe zusammen? Flüssig von vorne bis hinten zu lesen! Hiermit verfliegen die Stunden im Nu!

***Einmal ist keinmal (1. Fall St. Plum)

Anja Kolberg: Kein Wunder, dass die Fälle von Stephanie
Plum so beliebt sind: Rasante Erzählungen, Spannung, witzige Momente
(Grandma Mazur & die Pistole: Köstlich!) und die Hass-Liebe zwischen dem
Polizisten Joe Morelli und der Kopfgeldjägerin Stephanie Plum sind eine
gute Mischung.
Unpassend erschien mir allerdings die erste Begegnung
mit Joe und der 6jährigen Stephanie zu Anfang des Buches. Danach habe
ich mir ernsthaft überlegt, dass Buch weiter zu lesen. Ich bin froh,
dass ich mich an die zuvor gemachte gute Erfahrung mit "Heiße Beute"
erinnerte und weiter gelesen habe. Bis auf diesen einen Punkt ist es ein
empfehlenswerter Langeweile-Vertilger ersten Ranges! Lesen und Spaß
haben!

***Die Steine der Fatima

Anja Kolberg: Es gibt Bücher bei denen man sich wünscht, sie mögen nie zu Ende gehen. Solche zu finden, ist für mich wie ein Juwel in einem Bachlauf zu finden. Ein solcher Edelstein ist für mich das Buch "Die Steine der Fatima" von Franziska Wulf. Noch gerne hätte ich länger in dieser Zeit verweilt, einem Gefühl ständig von betörenden Düften, schönen Stoffen, Teppichen und Gaumenfreuden umgeben zu sein.
Wenn Sie einige Stunden in 1001 Nacht verbringen möchten - lesen Sie
dieses Buch! Der Genussgipfel wäre, diesen Roman in einem Wellnesstempel
zu lesen, wo man sich gleichzeitig in diese wunderbare Welt versetzt
fühlt.
Ein königlich sinnlicher und fesselnder Zeitvertreib!

Mittwoch, 01 März, 2006
***Das Rätsel der Fatima

Der Verlag: Die Hamburger Chirurgin Beatrice Helmer - gerade erst von einer Zeitreise in einen orientalischen Harem zurückgekehrt - wird nach einem heftigen Streit mit ihrem ehemaligen Partner ohnmächtig und erwacht danach in einem fremden Land. Der Mann, der sie behandelt, stellt sich als Maffeo Polo vor - und als Onkel von Marco Polo! Der junge Marco beginnt sich sehr für die seltsame Frau aus dem fernen Westen zu interessieren, doch dann macht Beatrice eine schreckliche Entdeckung: Marco ist in ein düsteres Komplott verstrickt, das sogar seinen eigenen Onkel in höchste Gefahr bringt...
Anja Kolberg: Franziska Wulf hat es geschafft: Auch dieses Werk von ihr fesselt von der ersten bis zur letzten Minute. Das Rätsel der Fatima entführt die Leserin wie von Zauberhand trotz größtem Alltagsstress in eine völlig andere Welt: Tauchen Sie ein in die Geschichte Chinas, an den Hof der Enkel des großen Dschingis Khan. Gekonnt lässt Franziska Wulf ihr medizinisches Fachwissen einfließen und erzählt so spannend, dass man nach der Lektüre direkt gewillt ist, mehr über Dschingis Khan und Marco Polo zu erfahren! Toll gemacht! Abtauchen in eine andere Zeit - einfach zum Weglesen!
Franziska Wulf begeistert mich für Geschichte wie keine Zweite!

*Das Auge der Fatima

Der Verlag: Die Chirurgin Beatrice Helmer lebt glücklich mit ihrer kleinen Tochter in Hamburg. Nichts scheint mehr an ihre beiden Zeitreisen zu erinnern - nichts außer zwei geheimnisvollen Steinen.
Doch eines Tages entdeckt sie, dass ihre Tochter einen der Steine gefunden hat und offenbar selbst in der Vergangenheit verschollen ist. Erneut begibt sich Beatrice auf die große Reise - und findet sich mitten in der Wüste und im Mittelalter wieder. Wo aber ist ihr Kind?
Anja Kolberg: Die dritte Geschichte um Beatrice beginnt
spannend im Operationssaal und führt auch die Leserin durch eine
Durststrecke in der Wüste (durchhalten!) über Umwege zu ihrem geliebten
Ali. Ich habe die Faszination für die Welt, in der Beatrice landet, in
diesem Band vermisst. Nicht so fesselnd wie die ersten beiden Bände und
trotzdem hat Franziska Wulf wieder einmal einen unterhaltsamen und
leicht zu lesenden Zeitreiseroman geschaffen! Ich freue mich auf die
Fortsetzung!

**M@ilenstein

Anja Kolberg: Christine Friedericke Schlegel schreibt auf 119 Seiten von einem erst harmlosen, dann immer heißer werdenden Mailaustausch der Freiberuflerin Maite (9 Jahre verheiratet, zwei Kinder, Reihenhäuschen) mit dem Verlagsmenschen David (ähnlicher familiärer Hintergrund). Beide ersehnen immer stärker den Ausbruch aus den nicht mehr glücklichen Beziehungen, werden an ihre Träume erinnert und daran, sich wieder selbst zu leben und zu spüren. Als Lesende fiebert man mit, wie sie sich nun entscheiden, ergreift Partei und dann nimmt ihre Geschichte einen unerwarteten Verlauf...
Lesenswert und kurzweilig. Ganz nebenbei bekommt man einen interessanten Einblick ins reale Leben einer Freischaffenden ...
