Sie befinden sich hier: Blog - Achtsamkeit
« Blog - 2018, 2. Halbjahr | Home | Blog - Berufliche Orientierung »

Inne halten und mich feiern üben.

Weißt du, was mir schwer fällt? Meine Erfolge feiern und inne halten.

Kaum ist ein Projekt geschafft, halte ich nicht ein, sondern galoppiere weiter. Denn aus dem, was ich geschafft habe, ergibt sich meist eine Konsequenz: Neue Aufgaben.

Warum nicht einfach weiter hetzen?

Zum Beispiel weil alles Leben sonst nur aus arbeiten und weiter rennen besteht. Wenn ich nicht inne halte - da kann der Weg noch so lohnend sein - was bedeutet es dann, das Ziel erreicht zu haben? Was bedeutet es für mich zu leben? Wie viele Kostbarkeiten des Lebens verpasse ich?

Was sind die Momente, an die ich mich erinnern möchte, wenn ich mit 107 Jahren in einem Schaukelstuhl sitze und zurück blicke?

Dass ich ohne Luft zu holen gleich die nächste Aufgabe angepackt habe? Dass ich meine Erfolge nicht gefeiert habe? Davon gibt es so viele. Weder meinen Abschluss zur Staatlich geprüften Betriebswirtin mit Note 1,1 habe ich 2000 mit anderen Menschen gefeiert, noch meine beiden Bücher (2001), noch den Abschluss zur Heilpraktikerin für Psychotherapie (2012). Mir fällt da bestimmt noch mehr ein.

Ich habe das Erreichte (und damit auch mich) nicht so wichtig genommen. Dabei habe ich auf das Erreichen des Ziels doch Monate und Jahre hingearbeitet, in vielen Stunden, mit Zweifeln, hatte Angst ob alles gelingt, habe geschwitzt, bin immer wieder über mich hinaus gewachsen. So viele Gründe zu feiern!

Heute macht mich das traurig, dass ich es nicht gemacht habe. Aber habe ich daraus gelernt? Nicht wirklich. Aber ich will es üben. Deswegen habe ich mir das überlegt:

Im Foto-Tischkalender 2019 auf dem März-Blatt wird es einen herrlichen Frühlingsstrauß und den Text geben: "Ich feiere meine Erfolge." (Erscheint ca. Ende Oktober hier auf der Seite. Du kannst dich für den Newsletter eintragen, dann erinnere ich dich daran.) Dieses Blatt wird jede Betrachterin und Betrachter ans Feiern der eigenen Erfolge, an das inne halten auf dem Lebensweg erinnern.

*

Wie kann feiern der Erfolge denn aussehen?

Es kann ein Fest sein, um diesen Moment zu würdigen. Liebe Menschen einladen und auch ihnen für ihren Anteil danken. Es kann aber auch ebenso gut ein stiller Augenblick nur mit mir sein. Durchatmen. Revue passieren lassen wie der Weg bisher war. Welche Hürden ich genommen habe. Und meinem Sein und Tun durch diese Aufmerksamkeit Beachtung schenken und Wert geben. Das ist wichtig, weil so gute Gefühle verankert werden, sie sich ausbreiten können und ich immer leichter in diesen Flow des Glücks komme. Wie ein Pfad durch den Urwald: Erst kaum zu sehen oder gar nicht vorhanden und je mehr ich es übe, zu feiern, inne zu halten, desto breiter wird er und desto leichter wird es für mich, ihn zu gehen.

Eine Übung für ein wertvolles und innerlich reiches Leben!

Meine Erfolge wichtig nehmen und wertschätzen. Das fällt mir (noch) schwer. Auch wenn es nach außen gar nicht so ankommten mag.

Wobei ich gerade merke: Es stimmt nicht ganz, was ich geschrieben habe. Still für mich gefeiert habe ich. Nach der bestandenen Prüfung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie Juchuuuu! Bestanden! habe ich nachdem ich alle meine Herzmenschen angerufen hatte, einen Spaziergang durch den Park gemacht, einen dicken Stein als Sinnbild für die gestemmten Lasten in den Rhein plumsen lassen und bin anschließend in ein Café eingekehrt. Zu Hause bin ich dann in den Blumenladen zu Petra und habe mir einen riesigen Strauß Blumen gegönnt. Ich habe also doch gelernt, zu feiern. :o)

Und als ich die Kalenderdaten 2019 bei der Druckerei hochgeladen habe, das bedeutet immer einige Minuten Wartezeit, habe ich meine Augen geschlossen, die Hand auf mein Herz gelegt und meinem inneren Team für ihre Arbeit gedankt. (Dieses Jahr habe ich etwas Großes, Neues gestemmt. Mehr dazu in den nächsten Wochen.) Mir sind vor Glück und Berührung Tränen die Wange herunter gelaufen. Was für ein kostbarer Moment.

Und es gibt noch viel Luft nach oben. Ich will es üben, weil es so wichtig ist, um in ein inneren Gleichgewicht, in Frieden und Fülle zu gelangen und der März 2019 wird mich daran erinnern. Und nicht nur mich, sondern alle, die darauf blicken.

Inne halten bedeutet für mich, unabhängig von erreichten Zielen stehen bleiben auf dem Weg. Die Aussicht genießen. Hinsetzen. Was essen und trinken. Wenn ich durch ein Projekt hetze mit einem Termin vor Augen, kann es durchaus sein, dass ich Essen und Trinken vergesse. In Pausen komme ich zu mir. Prüfe, was ich brauche. Was mir jetzt gut tun würde. Ich trete heraus aus meinem Hamsterrad und nehme meine Umwelt wieder bewusster war.

Ich nehme Dinge wahr, die sonst an mir vorüber gezogen wären. Wie der süße kleine Igel, der mir abends mal im Urlaub auffiel, als er über die Wiese huschte. So putzig war er und einen Moment hielt er für ein Foto still. Um so etwas schönes wie Tiere zu sehen, darf ich nicht mit meiner Arbeit beschäftigt sein. Sonst nehme ich sie gar nicht wahr. Es braucht Zeit.

Im Sommer hatte ich beim Walken so schöne Erlebnisse im inne halten. Walken durch den Sommerwald Das sind die Momente, die wirklich lebenswert, intensiv waren und mir heute noch deutlich vor Augen sind. Was ist das Leben ohne solche Perlen? Ein Hetzen von A nach B.

Dafür ist das Leben zu schade, was meinst du?

Toll war auch eine Aktion im Herbst letzten Jahres. Eigentlich wollte ich mir erst neue Kleidung kaufen, wenn mein Körper nicht mehr weiter Gewicht loslässt. Ich stand vor einem Klamottenladen, wovon ich schon Jahre was schönes zum Anziehen haben wollte, ging rein, probierte an, war erstaunt, dass es passte und dann dachte ich: Nicht nur das Ziel feiern, auch den Weg! Und gönnte mir wirklich einen Rock, einen Pulli, einen Schal und farbige Strümpfe. Wow! Auch für das Feiern des Unterwegs seins steht der März 2019.

Ich freue mich auf dieses besondere Kalenderblatt im nächsten Jahr - und bin neugierig, was es dann zu feiern gibt. Ganz ehrlich: Zu feiern gibt es jeden Tag mindestens einen Grund. Und inne halten hilft, das Leben ganz bewusst wahr zu nehmen und zu genießen.

Ich wünsche mir und wenn du magst auch dir eine Kultur des Feierns und Innehaltens! Das wäre ein grandioses Jahr.

Kannst du gut inne halten? Oder fällt es dir auch schwer wie mir? Wie feierst du deine Erfolge, dein auf dem Weg sein?

* * *

Mir fällt noch etwas wichtiges ein: Warum kann ich meine Erfolge nicht feiern? Warum ist es so schwer für mich, inne zu halten? Ich werde für die Monatlichen Impulse 2019 mutig sein und genau dorthin blicken und einen Dialog mit meinem Inneren führen.

Wenn ich weiß, warum etwas so ist, hilft mir das, Frieden zu finden. Begreifen hilft mir, nicht weiter darüber zu grübeln, sondern klar zu sehen und Lösungen zu entwickeln, die mir wirklich helfen.

Verstehen, warum sich ein ungesundes Verhalten in mir verankert hat, wie es also entstanden ist, gibt mir die Möglichkeit, diesen Ursprungsmoment zu heilen, mir zu geben, was ich wirklich brauche. Das werde ich dann tun.

Die Monatlichen Impulse sind Inspirationen, tiefe Innensichten und mehr Privates als im Blog von mir zu den Kalenderblättern. Eine ganz persönliche Wegbegleitung von Anja Kolberg durch das Jahr in zwölf Mails. Du kannst sie im Shop zusammen mit dem Kalender kaufen.

Schöne Septembertage!

Deine Anja

PS: Schreib mir einfach eine Mail, wenn du den Newsletter von mir erhalten möchtest an ak (@) anjakolberg.de. Dann erinnere ich dich, wenn die beiden Kalender 2019 und die Impulse zu kaufen sind. Der Shop hat im Jahr immer nur wenige Monate geöffnet.

Möchtest du andere an diesem Artikel teilhaben lassen? Dann teile diesen Link. Er führt genau hierhin:
https://www.frauencoaching.de/archives/2018/09/entry_7083.html
Inhalte dürfen nicht - auch nicht auszugsweise - ohne meine Genehmigung kopiert und anderweitig übertragen werden. Für eine Nutzung außerhalb dieser Webseite schreibe mir gerne.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 11 September, 2018
Thema: Blog - 2018, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Mehr Gelassenheit mit der Wetter-Strategie im Leben. Wertschätzen wie es ist.

Ich wünschte, ich könnte mit den Herausforderungen, die mir das Leben schenkt, gelassen umgehen.

Genau so wie ich es mit dem Nordseewetter mache, wenn wir mal da oben sind: Regen, Sturm, Nebel, Sonne - alles ist willkommen. Ich hadere nicht, wenn gerade keine Sonne ist. Ohne mich groß aufzuregen mache ich das Beste daraus. Habe Regenjacke ebenso dabei wie eine kurze Hose oder einen warmen Schal.

Das musste ich aber nicht erst üben, es ist einfach bei mir so. Das macht die Sache natürlich leicht.

Das Wetter wechselt an der See so schnell, auch deswegen sehe ich es gelassen. In zwanzig Minuten wird ein dunkler Himmel zu Sonnenschein. Gut, wir hatten auch schon mal eine Woche Hitze in einer kaum isolierten Holzhütte. Das war nicht angenehm, aber auch das ging vorbei.

Regentage finde ich gemütlich. Den rasch wechselnden Himmelsbildern zuzuschauen, das Klackern der Tropfen gegen die Scheiben hören. Ein gutes Buch und heißen Tee. Selbst wenn ich nass werde: Mein Körper ist zum Glück abwaschbar und Klamotten trocknen. Ok, ich war mal alleine ein paar Tage in Pisa im Dezember. Es war kalt, nass und der Zimmervermieter sah gar nicht ein, die Heizung anzustellen ("Bei euch da oben ist es doch immer so kalt." - "Ja, deswegen machen wir ja die Heizung an.") Irgendwann gab er auf, stellte die Heizung an, mir wurde wieder warm und meine Kleidung konnte trocknen.

Auch die heftigen Hitzewochen diesen Sommer konnte ich ganz gut ertragen, nachdem ich mir unter anderem bewusst machte: Es wird nicht bis in den späten Herbst rein heiß sein. Irgendwann wird es kühler. Gibt es an der Hitzewelle überhaupt was Gutes? Ja!  

Die Einstellung - es wird wieder besser, die Gefühlswolken ziehen bald wieder weg, neugierig auf die Eigenarten dieser Situation sein, mich mit der richtigen Haltung wappnen so wie mit einer Regenjacke - würde ich gerne auf die Herausforderungen übertragen, die mir im Leben begegnen. Meine Wetter-Strategie. :-)

Manchmal gelingt es mir: Ich habe gespürt, ich werde nicht ewig traurig sein wegen des Todes unserer geliebten Minu, auch wenn es immer mal wieder schwer ist. Im Himmel. Drei Wochen ohne dich. 

Es geht auch darum, zu wertschätzen, was gerade ist. So wie ich den Sturm neugierig wahrnehme, beobachte. Ich versuche sogar, den Sturm mit seiner ganzen Intensität zu kosten, gehe raus an die Wasserkannte. Oh ja, ein Sturm! Ok, wenn es nachts stürmt, klappert und scheppert und ich nicht sehe, was gerade draußen passiert, finde ich das nicht so toll. Doch solange die Einheimischen ruhig bleiben, übe ich mich darin auch.

Im letzten Jahr gab es die Situation, wo wir uns am Strand festgefahren haben. (Unten der Link zu dem Abenteuerbericht.) Bis dahin war ich so traurig über die laute Baustelle gleich neben unserem Ferienhaus. Als wir in der misslichen Situation am Strand waren, dachte ich: "Ach wäre mein Problem doch nur die Baustelle gewesen!" Ich schwor mir, wenn wir und das Auto heil rauskommen würden, die Baustelle lockerer zu nehmen, ihre Eigenarten anzunehmen. Danach konnte ich wahrhaftig besser mit ihr umgehen.

Was ich für mich heraus gezogen habe:

Versuchen, mich nicht auf das Schlechte, Negative zu focussieren. So superschwer das auch ist. Mich statt dessen in Wertschätzung zu üben. Was ist an der Situation dennoch gut? Bei der Baustelle war es, dass mir durch eine andere Baustelle bewusst wurde, dass die Bauarbeiten am Wochenende in Dänemark durchgehen dürfen. Bei uns nebenan machten sie aber Freitag mittag Schluss. Und das war ein Glück, weil wir dann zwei Tage Ruhe hatten. Damit war sie noch immer da. Aber es relativierte sich ein wenig.

Wenn ich mich auf das Positive konzentriere, erzeuge ich eine besssere Stimmung in mir selbst. Und auf was ich mich konzentriere bekommt Energie und kann wachsen.

Ich hoffe, dass mir dieser Text hilft, wenn ich wieder mal mit dem Leben hadere. Das bedeutet nicht, dass ich mir keine Zeit nehmen darf, erst mal mit der Situation klar zu kommen, wütend zu sein oder zu versuchen, sie zu verbessern. Es ist ein Hinweis, wie ich damit nach dem ersten Schock umgehen kann, damit ich schneller wieder zu Gelassenheit und innerem Friede komme. Liebe in mir spüre.

Je mehr ich es übe, desto leichter fällt es mir beim nächsten Mal. Lust habe ich auf diese Prüfungen nicht. Ich vermute nur, darauf nimmt das Leben keine Rücksicht. Es weiß um die in uns liegende Stärke, es weiß um unser Entwicklungspotenzial und wie es uns sicherer und kraftvoller machen kann. Denn keine Frage: Aus den Herausforderungen dieses unfreiwilligen Abenteuerurlaubs (es war mehr als Baustelle und Festfahren) habe ich viel gelernt, ich fühlte mich gestärkt und ich bekam auch noch viele Herzensgeschenke.

Wenn du magst: Komm mit mir ans Meer und lies von meinen Abenteuern. Mehr über unsere anderen Urlaube dort: Blog - Dänemark Und hier zwei Rubriken, die dir auch gefallen könnten: Blog - Achtsamkeit und Blog - Mich selbst annehmen 

Liebe Grüße!

Anja

Möchtest du andere an diesem Artikel teilhaben lassen? Dann teile diesen Link. Er führt genau hierhin:
https://www.frauencoaching.de/archives/2018/09/entry_7082.html
Inhalte dürfen nicht - auch nicht auszugsweise - ohne meine Genehmigung kopiert und anderweitig übertragen werden. Für eine Nutzung außerhalb dieser Webseite schreibe mir gerne.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Freitag, 07 September, 2018
Thema: Blog - 2018, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Die schönen Momente zählen

Das erste Advent-Wochenende ist da. Kerzen werden angezündet, Tannengrün beduftet den Raum. Eine wundervolle Lichterzeit beginnt.

Diese Zeit ist sehr intensiv: Festvorbereitungen. Geschenke finden. Der Alltag mit seinen Herausforderungen. Persönliche Themen, die zusätzlich oben drauf kommen...

Manchmal erwische ich mich - nicht nur jetzt, sondern während des ganzen Jahres - bei dem Gedanken: "Wäre dies oder das doch schon vorbei." Als könnte ich erst danach entspannen, als ginge mein Leben erst dann schön weiter. Dieser Gedanke ist ein Trugschluss wie wir alle wissen: Denn danach kommt Neues, das Stress auslösen kann. Irgend etwas ist nun mal immer.

Deswegen zählen die schönen (kleinen und großen) Momente, die ich heute erlebe. Jeden Tag. Zwischen all dem Stress und vor herausfordernden Aufgaben, die eigentlich all meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Kleine Lichtinseln, wo ich Kraft tanke, aufatme, mir selbst etwas Gutes tue, Freude fühle, mich verwöhne.

Diese Lichtinseln sind das, was in uns in Erinnerung bleibt, was selbst in stressigen Zeiten möglich war. Sie können Schmerz, Leid, Zeitknappheit überstrahlen und schenken uns Lebendigkeit. Das Gefühl, wirklich zu leben.

Wir können diese Lichtinseln selbst in unserem Alltag erschaffen. Für jeden ist es etwas anderes, das uns gut tut: Die Begegnung mit einer Freundin. Spazieren gehen. Das Adventsgesteck selbst basteln. (War eine freudvolle Erfahrung für mich und eine tolle Erinnerung an früher, wo ich das öfter tat.) Fotos auf dem Handy betrachten. Ein Chat mit einer Freundin. (Ich habe Freude daran, Sprachnachrichten mit einer meiner Freundinnen auszutauschen. So können wir sie dann abhören, wenn wir Zeit haben. Antworten, wenn wir Zeit haben. Ein Segen und wir bleiben in Kontakt.) Einen schönen Film auf der Couch schauen, wo ich es mir kuschelig und gemütlich mache, einen dampfenden Tee dazu.

Heute mache ich es mir gemütlich. Heute lebe ich. Nicht erst dann, wenn eine Herausforderung geschafft ist.

Ich wünsche Ihnen ein bezauberndes erstes Adventswochenende und dass Sie - gleich was gerade in Ihrem Leben passiert - berührende und schöne Momente erleben, die das Leben lebenswert machen!

Zwei Geschenke für ein ganzes Jahr Freude finden Sie in meinem Webshop. Ich freue mich auf Ihre Bestellung. Damit machen Sie nicht nur die Beschenkten glücklich, sondern auch mich. :-)

Eingang zu besonderen Geschenken

Herzlich

Anja Kolberg

PS: Die Advent-E-Cards sind online.

Sie möchten andere an diesem Artikel teilhaben lassen? Dann teilen Sie diesen Link, der führt genau hierhin:
https://www.frauencoaching.de/archives/2016/11/entry_6994.html.
Inhalte dürfen nicht - auch nicht auszugsweise - ohne meine Genehmigung kopiert und anderweitig übertragen werden. Für eine Nutzung außerhalb dieser Webseite schreiben Sie mich gerne an.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Samstag, 26 November, 2016
Thema: Blog - 2016, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Die Kunst, Störendes nicht wahrzunehmen

Das könnte ich gerne: Einfach nicht wahrnehmen, was mich stört. Nur in mein inneres System reinlassen, was ich mag und mir gut tut. Statt dessen nehme ich besonders, was ich nicht mag wie unter einem Vergrößerungsglas wahr: Störendes wird lauter, extremer, deutlicher, vermehrt sich. Meine Wahrnehmung wird immer feiner, schneller. Arg!

Es liegt wohl an der selektiven Wahrnehmung: Kaum beschäftige ich mich intensiver mit einem Thema, sehe ich dazu immer mehr. Ähnlich wie das bekannte Beispiel des bestimmten Autotyps, den man kaufen möchte, ist auf einmal die Welt voll davon. Oder nach der Renovierungsphase sah ich auf einmal handwerkliche Verarbeitungsfeinheiten bei Holz, die ich vorher nie wahrgenommen hatte, einfach weil mein Blick dafür geschult worden ist.

Nun handelt es sich aber nicht um etwas, das ich gerne haben möchte, sondern um etwas, das mich nervt. Ich wünschte, ich könnte es ausschalten. Geht aber nicht. Wie schaffen das andere Menschen?

Konkret geht es bei mir um Geräusche, die jemand macht, den ich nicht mag. Wie soll ich die ausblenden? Es würde ja schon reichen, wenn jemand, den ich mag, Geräusche macht, die mich nerven. Beides kombiniert - nervige Menschen und deren nervige Geräusche - macht die Sache noch heikler.

Gut, Menschen, die an einer stark befahrernen Bahnstrecke wohnen, hören irgendwann die vorbeirasenden lauten Züge nicht mehr, selbst wenn das Geschirr im Schrank klappert und sich Besucher wundern, wie das denn sein kann. Es ist zu einem Alltagsgeräusch geworden, das nicht mehr wahrgenommen wird. Kann mir das gelingen? Oder gelingt es nur, wenn ich emotionslos dem Geräusch gegenüberstehe wie es vielleicht bei den Menschen, die an der Bahn wohnen, der Fall ist?

Ich habe es schon mit Ablenkung versucht, mit Kopfhörern und lauter Musik. Ich will mich aber nicht immer ablenken müssen und schon gar nicht mit Kopfhörern rumlaufen.

Im Grunde geht es nicht darum, etwas wegzumachen. Ich kann es ja nicht ändern, die Menschen nicht ändern. Es geht auch nicht darum, wegzulaufen oder dem aus dem Weg zu gehen. Es geht darum, trotzdem, was nervt, gut weiter zu leben. Also bedeutet es: In mir selbst die Ruhe zu finden, dass ich innerlich Frieden empfinde, unabhängig davon, was außerhalb meines Selbst geschieht.

Eine Königsdisziplin der Meditation oder inneren Einstellung, so scheint mir. Ich möchte das gerne können. Bin auf dem Weg, der Wunsch ist ja schon mal da.

Es gibt Menschen, die können Störendes einfach ausblenden. Mein Mann zum Beispiel. Er kann es einfach. Und ich? Quäle mich rum. Kann das nicht so einfach. Vielleicht hängt die Schwierigkeit auch mit meiner Hochsensibilität zusammen. Einer der Kernpunkte davon ist ja, dass ich viel mehr wahrnehme, als ich überhaupt aufnehmen kann und mich das schnell überfordert. Hm. Viele gute Gründe, weiter darüber nachzudenken und irgendwann eine praktikable Lösung zu finden.

Im Urlaub in Dänemark erlebte ich 2017 dazu mein schlimmstes Erlebnis. 900 km fuhren wir gen Norden, um Ruhe zu haben. Und dann entstand neben unserem Ferienhaus eine Baustelle. Wie ich damit umgegangen bin und zum Schluss einen der schönsten Urlaube hatte, erzählte ich in 24 Schritten. Hier geht es los: Türchen 1: Angekommen am Meer - Das Ferienhaus 

Einen schönen Tag aus der Denkzentrale

Anja Kolberg

Sie möchten andere an diesem Artikel teilhaben lassen? Dann teilen Sie diesen Link, der führt genau hierhin:
https://https://www.anjakolberg.de/archives/2016/05/entry_6978.html
Inhalte dürfen nicht - auch nicht auszugsweise - ohne meine Genehmigung kopiert und anderweitig übertragen werden. Für eine Nutzung außerhalb dieser Webseite schreiben Sie mich gerne an.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 23 Mai, 2016
Thema: Blog - 2016, 1. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Das Leben genießen. Jetzt.

Ich hab's getan. Gestern. Heute. Ohne schlechtes Gewissen. Mitten am Tag. Mitten in der Woche. Kein Sonntag. Kein Samstag. Kein Feiertag. Kein Feierabend. Obwohl es viel anderes zu tun gab. :-)

Was?

Mich mit dem Liegestuhl in die Sonne gelegt. Gestern noch mit Decke, weil der Wind so kalt war. Als ich mir das ultimativ Beste vorstellte, war das mit dem Liegestuhl unter unserem Kirschbaum zu liegen, der gerade voller rosa Pomponblüten steht. Und von dort nach oben in den Himmel schauen. Und das habe ich getan. Mir diesen Wunsch erfüllt! *Hüpf*

Die Blüten berühren. Sie sind unfassbar weich, zart und leicht kühl auf der Haut. Ihr Duft kaum wahrnehmbar.

Ich habe im Liegestuhl dazu eine Meditation auf dem Handy gehört. So muss sich der Himmel anfühlen. Ein Traum! Im Hintergrund wahrnehmbar das Zwitschern der Vögel und das Plätschern des Bachlaufes in unserem Garten.

Mir hat das so gut getan. Heute - wo es draußen noch wärmer ist, habe ich mich wieder raus in die Sonne gesetzt. Diesmal mit dem Liegestuhl an den Bachlauf, von wo aus ich auf die beiden Japanischen Zierkirschen schauen konnte. Ich weiß wie schnell die Blüte vorbei ist. Jedes Jahr ist das ein besonderes Highlight im Garten:

Weil es so lange kühl war, konnten sich die Blüten langsam entfalten und wir hatten so viel länger von der Blüte als in so manch anderem Frühling. Seufz. So schön!

Über mir der blaue Himmel:

Und in mir dieses Gefühl:

Tiefe Zufriedenheit und Liebe. Mit dem sein, was um mich ist. Zum Beispiel den kleinen Ahorn neben dem Stuhl näher betrachten, dessen Blätter schon ein ganz großes Stück gewachsen sind. Dieses Jahr habe ich das erste Mal bewusst entdeckt, dass kleine rote Blütendolden am Ahorn sind. Ob ich sie bisher übersah?

Es gibt Tage, da scheint die Sonne im Leben, obwohl nicht alles perfekt ist.

Diese Tage auszukosten, ist ein ganz großes Glück. Ich will nicht warten, bis irgendwann mal alles in Ordnung ist im Leben und dann mit dem Genießen anfangen. Es wird immer irgend etwas sein, dass gerade quer schießt. Ich will nicht bis zum Feierabend warten (wenn die Sonne weg ist) oder bis zum Wochenende (wenn es regnet) oder bis zu meiner Rente, bis ich mein Leben genießen kann.

Ich habe mir vorgenommen, mein Leben jetzt zu genießen. In kleinen genußvollen Stücken, immer dann wenn es geht. Die großen Genießerscheiben - ein Urlaub zum Beispiel - kann so schnell vorbei sein. Aber Alltag ist jeden Tag und den will ich reicher machen. Mich glücklicher fühlen. Mit dem Schwingen, was da ist. Auch wenn es mir mal nicht gut geht, schauen, was ich mir gutes tun kann.

Und an trüben Tagen kann ich mir dann diesen Blogbeitrag durchlesen und befinde mich wieder auf meinem Liegestuhl, fühle die Wärme der Sonne auf meinem Körper, höre die Geräusche der Umgebung, die Kinder auf dem nahen Schulhof, sehe die Kraft der wachsenden Natur und bin glücklich. Jetzt.

Ich wünsche Ihnen ebensolche zauberhaften Momente, voller Glück und Liebe!

Unser Leben findet heute statt. Jetzt, in diesem Moment. Mir gefällt das Thema so sehr und es tut mir so gut, dass ich überlege, es könnte ein wunderbarer Titel für den nächsten Kalender sein. :-)

Ihre Anja Kolberg

P.S.: Eines der Fotos ist eine neue E-Card. Hier anschauen und verschicken.

Sie möchten andere an diesem Artikel teilhaben lassen? Dann teilen Sie diesen Link, der führt genau hierhin:
https://www.anjakolberg.de/archives/2016/04/entry_6975.html
Inhalte dürfen nicht - auch nicht auszugsweise - kopiert und anderweitig übertragen werden. Für eine Nutzung außerhalb dieser Webseite schreiben Sie mich gerne an.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 21 April, 2016
Thema: Blog - 2016, 1. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit, Blog - Garten - Frühling

Leben

 Ein Leben.

Ein Tag.

Wandel. Veränderung.

Stetig.

Die Seele bleibt. Atmet.

Lebt.

Ihr Leben.

Wo bin ich?

Was bleibt?

Vom Ich?

Im Wandel dieser Zeit.

Ich.

~ * ~

Das Leben wirkt.

In kleinen Schritten.

Atmet mich.

Liebt mich.

Ich vertraue auf das Gute.

Alles wird gut.

Alles ist gut - auch wenn ich das erst später entdecke:

Das Leben liebt mich.

Anja Kolberg

Sie können gerne auf diesen Artikel hinweisen, in dem Sie diesen Link teilen:
https://www.frauencoaching.de/archives/2015/07/entry_6940.html
Darüber hinaus erlaube ich die Nutzung außerhalb dieser Webseite nur mit meiner Genehmigung.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 30 Juli, 2015
Thema: Blog - 2015, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Schöne Ostertage!

Oster-Ecards

Das Osterfest steht vor der Türe. Die letzten Ausläufer des Sturmtiefs Niklas streifen Köln. Der Himmel ist voller Graublau in allen möglichen Abstufungen.

Der Boden bebt. Ein Fenster wird nebenan vergrößert. Unser Reihenhaus erzittert. Es macht mir Stress. Seit einem halben Jahr halten die Bauarbeiten an dem frisch verkauften Haus nebenan an. Gleichzeit haben im März die Sanierungsarbeiten unserer Straße begonnen. In zwei Wochen beginnen die Arbeiten an unserem Straßenabschnitt. Ich bin so froh, wenn das alles vorbei ist.

Die Musik über meine Kopfhörer lässt mich ruhiger werden, konzentrierter bei mir sein. Morgen ist Feiertag. Ruhe. Zur Ruhe kommen.

Eigentlich will ich nur, dass es vorbei ist. Der Dreck. Der Krach. Die Belästigung. Der Stress. Ich sehne mich nach Ruhe und Harmonie. Unsere Hündin Minu lässt das alles kalt. Welch herrlicher Ruhepol für mich. Sie liegt hier gerade in meinem Büro auf ihrem Kratzteppich (der wird abends immer ausführlich bearbeitet und sieht schon zerrupft aus) und leckt und pflegt ihre Pfoten. Auch mein Mann nimmt es locker. Ach, könnt ich mir doch mal sein Gehirn für eine zeitlang ausleihen. Welch eine Entlastung wäre das!

Oh, die Sonne scheint durch die Wolken kurz in mein Zimmer herrlich! Ich wundere mich, wie ich es geschafft habe, diese Woche trotz diesem Baustress meiner Arbeit nachzugehen. Die monatlichen Impulse - meine Gedanken zu den aktuellen Kalenderblättern meiner beiden Tischkalender - für April sind geschrieben und verschickt.

Und ich übe mich in Gelassenheit, im mich wehren und immer wieder in meine Mitte zurück kommen. Ostern, ich freue mich auf die Zeit. Vier Tage Ruhe. Himmel, welch Geschenk.

Die Oster-E-Cards sind online. Drei neue sind zur Sammlung hinzu gekommen. Viel Freude beim Verschicken!

Ich wünsche uns allen schöne Ostertage, nährend für alle Bedürfnisse die wir haben!

Alles Liebe,
Ihre Anja Kolberg

Sie können gerne auf diesen Artikel hinweisen, in dem Sie diesen Link teilen:
https://www.frauencoaching.de/archives/2015/04/entry_6919.html
Darüber hinaus erlaube ich die Nutzung außerhalb dieser Webseite nur mit meiner Genehmigung.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 02 April, 2015
Thema: Blog - 2015, 1. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Eine besondere Zeit...

Frohe Weihnachten - E-Card

Vorbereitungen sind getroffen.
Die Glieder durchstrecken.
Eine heiße Dusche genießen.

Durchatmen.
Zu mir kommen.
Die Stille fühlen.
Ruhe breitet sich aus.
Erfüllt meinen Körper. Meine Seele.
Nährt meinen Geist.

Weihnachtsfunkeln.
Vorfreude.

Bald ist es da, das Weihnachtsfest.
Inne halten. Ganz da sein.
Einen Moment ausschöpfen.

Wie duftet Weihnachten?
Wie hört es sich an?
Was erblickt mein Auge?
Das Gefühl in mir.

Beisammen sein.

In mir - mit mir. Jetzt.

Ich wünsche Ihnen zauberhafte Weihnachsttage, die Begegnung mit flitzenden Weihnachtselfen, gemütlichen Hausgeistern, köstlichen Momenten, genügend Zeit und Raum für alles, was Ihnen gut tut und was Sie brauchen und die entspannte Haltung eines Buddhas, wenn es mal anders läuft als gehofft...

Anja Kolberg

 

Sie können gerne auf diesen Artikel hinweisen, in dem Sie diesen Link teilen:
https://www.frauencoaching.de/archives/2014/12/entry_6876.html
Darüber hinaus erlaube ich die Nutzung außerhalb dieser Webseite nur mit meiner Genehmigung.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 23 Dezember, 2014
Thema: Blog - 2014, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Inne halten in hektischen Zeiten

Als ich das letzte Mal für unseren Haushalt einkaufte, war ich ganz erschlagen von der Fülle in den Geschäften, den vielen Menschen, der Hektik, den vollen Parkplätzen. Die Betriebsamkeit vor Weihnachten war in vollem Gange.

Dieses Jahr hat es wahrhaftig geklappt, dass ich die Geschenke schon eingekauft habe. Das macht mich ruhig und entspannt, mich darum jetzt nicht mehr kümmern zu müssen. Wahrscheinlich aus der Erinnerung wie anstrengend es letztes Jahr für mich war. Haben Sie schon alle Geschenke besorgt? Darf ich Ihnen etwas Arbeit abnehmen?

Wenn Sie noch ein tiefsinniges Geschenk suchen, mit dem Sie sich oder anderen langfristig Freude machen werden: Dann sind meine beiden Tischkalender genau richtig. Ich verschicke an Ihre Wunschlieferadresse (zum Beispiel an Ihren Arbeitsplatz oder direkt an Ihre Geschenkempfängerin) oder eine Packstation. (Klick zu meinem Webshop.) Sich selbst können Sie eine Freude mit dem Verwöhnpaket machen! Darin sind beide Tischkalender und die Impulse enthalten.

In meinen Dezember-Impulsen habe ich von der Übung geschrieben, die Augen zu schließen und dann bei mir zu sein. Dass ich dadurch einen Sinneskanal (Augen) ausblende und mich mehr auf mich selbst konzentrieren kann.

Das ist eine schöne Übung, um in hektischen Zeiten inne zu halten und eine kleine Seelenpause zu machen. Lust, es gemeinsam mit mir zu tun?

Ich schließe die Augen und atme durch.

Bin ganz bei mir.

Nehme wahr. Lenke die Aufmerksamkeit, auf meine Wahrnehmung.

.... auf das, was ich höre: 'ah der Verkehr auf der Straße' und höre auf das nächste Geräusch 'ah, der Computer', 'schreiende und lachende Kinder vor dem Haus'. So lange bis ich alles wahrgenommen habe.

... auf meinen Körper: Kälte auf meinen Armen. Das ist unangenehm. Ich hole eine Fleecejacke. Ah, besser. Hm, der Nacken ist verspannt. Ich setze mich aufrecht hin. Brust vor, Schultern zurück, Kopf gerade. Besser. Bewege meine Glieder etwas. Hm, seufze.

... auf meinen Atem: Wie tief atme ich? Kurz, fällt mir auf. Ich atme bewusst so tief ein und so lange aus wie es geht und richte mich dabei wieder auf, denn ich bin zuvor wieder etwas zusammen gesunken. Beobachte meinen Atem.

... spreche mit mir selbst: Guten Morgen, liebe Anja (setzen Sie Ihren Namen ein).
Wie geht es dir? Dann lausche ich dem, was da kommt. In meinem Fall: 'Gut.' (Ich habe heute früh schon im Bett mit mir gesprochen, deswegen wohl diese Antwort). Dann weiter:
Was brauchst du? Und dann lausche ich wieder der Antwort. Ich höre: 'Einen Spaziergang und was schaffen.' Was möchtest du schaffen? 'Eine von den Aufgaben auf meinem Tisch, die ich schon länger vor mir herschiebe.' Welche? Puh, da kommen ganz viele und ich kann mich nicht entscheiden. Muss ich auch nicht. Ich fange einfach mal mit dem Spaziergang mit unserer Minu an und schaue dann wie es aussieht, wenn ich zurück komme.

... wünsche mir einen guten Tag: Hallo Anja, hab einen schönen Tag.

Danke schön!

Ich übe mich darin, so mit mir zu sprechen wie mit einem Menschen, den ich sehr mag. Gefällt mir!

Alles Liebe und einen schönen Adventstag

Ihre Anja Kolberg

PS: Wenn Sie an den Impulsen 2015 teilnehmen möchten, Sie können sie im Webshop bestellen (Klick auf die Seite).

Sie können gerne auf diesen Artikel hinweisen, in dem Sie diesen Link teilen:
https://www.frauencoaching.de/archives/2014/12/entry_6873.html
Darüber hinaus erlaube ich die Nutzung außerhalb dieser Webseite nur mit meiner Genehmigung.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 04 Dezember, 2014
Thema: Blog - 2014, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Licht fürs Herz

E-Card

Wenn die Umstellungszeit im November von hell auf dunkel mal vorbei ist, erfreue ich mich am Licht dieser Zeit.

Die Dunkelheit in der Natur umgibt eine besondere Stille, die auch hinein zu mir kommt. Kerzenlicht erhellt den Raum. Flackern. Schwefelduft von den Anzündhölzern verflüchtigt sich langsam. Ein Papierstern leuchtet am Fenster.

Ruhe.

Die Umgebungsgeräusche werden lauter. Doch auch sie treten in den Hintergrund, wenn ich mich stärker auf das Licht der Kerze konzentriere. Im allerbesten Fall ist der Raum kuschlig warm, der Kaminofen bollert. Ich bin von einer heißen Dusche gut durchwärmt und habe Lümmelklamotten an. Es gibt kaum gemütlichere Momente.

Advent-Ecard

Zeit, inne zu halten. Seufzen. Einen Augenblick ganz aufmerksam da zu sein - bei mir selbst.

Andächtig pausieren. Diese klitzekleinen Momente sind Kraftquellen für unsere Seele, unseren Geist, unser Herz, für unseren Körper. Wir kommen zur Ruhe.

Das sind für mich die kostbaren Geschenke der dunklen Zeit. Dieses besondere Gefühl kenne ich nur von Ende November und dem Dezember. Wenn ich mich an die zunehmende Dunkelheit gewöhnt habe. Diese Umstellungszeit ist nicht ohne und der Novemberblues hat mich dieses Jahr doch wieder den ein oder anderen Tag eingeholt. Wenn auch weniger als die Jahre zuvor.

Es ist ähnlich wie bei Veränderungen im Leben, die ich nicht stoppen kann. Erst wehre ich mich dagegen, finde es doof (es ist viel früher dunkel, der Himmel oft grau und schwer) und nach einer Eingewöhnungszeit habe ich mich damit angefreundet und finde ich es urgemütlich (wie jetzt mit dem Licht) und genau richtig so.

Ich habe gestern fünf neue E-Cards erstellt. Drei davon sehen Sie in diesem Beitrag. Alle anderen Advent- und auch Schnee-Ecards sind online. Hier in Köln hatten wir diese Woche den ersten Frost. Vor Weihnachten kommen die Weihnachts-E-Cards dazu. Viel Freude beim Verschicken.

Ich wünsche Ihnen von Herzen einen lichtvollen Advent!

Anja Kolberg

Sie können gerne auf diesen Artikel hinweisen, in dem Sie diesen Link teilen:
https://www.frauencoaching.de/archives/2014/11/entry_6872.html
Darüber hinaus erlaube ich die Nutzung außerhalb dieser Webseite nur mit meiner Genehmigung.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 26 November, 2014
Thema: Blog - 2014, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Kleine Glücksmomente

Es gibt so kleine Glücksmomente... Sie bringen einen ganzen Tag zum Strahlen, ganz gleich wie er sich sonst so anfühlt oder wie es mir geht. Diese Augenblicke schaffen es, meine Stimmung zu erhellen und dass ich mich rundherum wohl fühle. Ihre Wirkung dauert manchmal eine Minute - manchmal hält sie länger an. Ich bin ganz im Hier und Jetzt.

Gerade eben war ein solcher Moment. Ich gestalte in diesen Tagen die Tischkalender für 2015. Das macht mir große Freude wie Sie wissen. Musik von Deuter klingt leise durch den Raum.

Für eine kurze Pause ging ich ins benachbarte Wohnzimmer, wo unsere Hündin Minu auf dem Sofa auf der Seite lag und schlief. Sie bemerkte mich, öffnete die Augen und ich setzte mich zu ihr. Streichelte ihr glänzendes, weiches Fell. (Letztes Wochenende hatte sie eine ihrer seltenen Duschen. Seit dem strahlt ihr Fell an den hellen Stellen wieder weiß. Das schwarze lässt rötlichen Schimmer erkennen.) Genussvoll grunzte Minu und drehte sich auf den Rücken, um sich da weiter kraulen zu lassen. Die Beine in die Luft. Sie genoss die Streicheleinheiten, schloss ihre Augen wieder, seufzte. Ich liebe es, ihr etwas Gutes zu tun und ihr weiches Well auf den Handflächen zu fühlen. So schön! Wir beide. Einfach da.

Meistens, wenn ich morgens hinter dem Haus unter unserer neuen Pergola sitze und frühstücke und meine Danke-Sätze schreibe, bekomme ich Besuch. Von Amseln, Kohlmeisen, Spatzen, Zaunkönigen, die im Bachlauf, an der Quelle oder am Teichrand baden. Besonders freue ich mich über die Rotkehlchen. Ganz nah kommen sie. Setzen sich auf die Lehne der Holzliege auf dem Steg oder auf den Rosenbogen oder den Zaun. Schauen sich neugierig um. Wippen. Fliegen wieder weg. In solchen Augenblicken halte ich die Luft an, blicke ganz andächtig und bin dankbar für dieses Geschenk, das ich von der Natur bekomme.

Momente, wo ich mit meiner ganzen Aufmerksamkeit in der Gegenwart bin. Staune wie ein Kind. Genieße. Lebe.

Ich fühle Glück. Ganz da zu sein bei mir.

Viele weitere zauberhafte Momente wünscht Ihnen
und mir

Ihre Anja Kolberg

Direktlink dieses Artikels, um darauf zu verweisen:
https://www.frauencoaching.de/archives/2014/08/entry_6853.html
Ich erlaube nicht, dass meine Texte und Bilder kopiert und außerhalb dieser Webseite genutzt werden. Wenn Sie das machen möchten, schreiben Sie mir, um eine Vereinbarung zu treffen.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 21 August, 2014
Thema: Blog - 2014, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit, Blog - Hundemami

Im Hier und Jetzt

Gerade sah ich die DVD 'Entdecke deine Bestimmung'. Es ist die Aufzeichnung eines Vortrags von Eckhart Tolle vom 7. März 2008 in Californien. Von diesem Autor habe ich bisher nichts gelesen oder angeschaut, doch diese DVD zog mich magisch an.

Dieser stille und darin so lustige und tiefsinnige Mensch hat mir richtig gut gefallen und neugierig auf mehr von ihm gemacht.

In seinem Vortrag sagte er diesen Satz: 'Du erkennst dich selbst und sich selbst erkennen, das ist Liebe.'

Ich sah den Bezug zum Lesen in meinem Blog ('Ich lese in mir selbst.'), das Anschauen meiner Videotagebücher und meinem daraus entstehenden Gefühl wie schön das ist, was ich lese und sehe. Ich fühlte Liebe. Was ich dabei nämlich wahrnahm hatte nichts mit den negativen und kritischen Selbstgesprächen über mich selbst zu tun, die sonst 'da oben' in meinem Kopf ablaufen. Was ich sah und las, das war - das bin - ich. Ich habe mich selbst erkannt und fühlte Liebe.

Ich freue mich sehr über dieses Verstehen und fühle mich damit tief beglückt. Danke schön, Eckhart Tolle!

Und auch eine Verbindung zum Juli-Kalenderblatt mit dem Lavendelbusch habe ich entdeckt: Eckhart Tolle spricht von der Erfüllung im Moment, im Jetzt zu sein und nicht mit den Gedanken in der Zukunft, bei dem, was noch zu tun ist. Im Juli-Text habe ich es damit ausgedrückt, jetzt für eine Pause zu sorgen, inne zu halten und nicht erst dann, wenn ich fertig mit meiner Aufgabe bin.

Ich denke auch an meine Freude im Garten, wenn ich die Tiere beobachte und welch tiefe Freude mir das beschert. Ich habe durch den Vortrag auf der DVD verstanden, warum das so ist: Weil ich mich im gegenwärtigen Moment aufhalte. Ich bin mir über diesen Moment bewusst und habe die ewig laufende Schallplatte an gleichen und oft destruktiven Gedanken in meinem Kopf angehalten. Weil ich in dem Moment die Natur beobachte, einen Vogel, eine Blume, den Himmel, die Wolken oder unseren Hund Minu wie sie schläft und dabei 'wuff' macht, wie sie ihren Platz vom Schatten in die pralle Sonne wechselt und einfach da ist. Diese Momente lassen mich ganz im Hier und Jetzt sein. Erfüllt. Glücklich. Da. Ohne die Gedanken an die Zukunft, was ich noch alles erleben will und tun muss und noch nicht da ist und ich noch brauche. Ohne die Gedanken an die Vergangenheit, meine Geschichte, meine seelischen Wunden, meine Glaubenssätze, meine Erfahrungen.

In diesen Momenten bin ich einfach da. Präsent. Bei mir. In der Natur. Bewusst im jetzigen Moment. Und das schenkt - so Tolle - Lebendigkeit und Zufriedenheit. Danke für dieses tiefere Verstehen. Das fühlt sich richtig gut an!

Anja Kolberg

PS: Und nochwas hat mir gefallen: Diese Idee, mich nicht in Gedanken vorher mit etwas zu beschäftigen (eine Sache in der Zukunft, vor der ich Angst habe z.B.), sondern in diesem Moment wo das Ungewisse wirklich da ist, es ganz wahrzunehmen und aus diesem Moment heraus aus der sich dann zeigenden Kreativität zu entwickeln. Ich mache mich nämlich vor bestimmten Sachen schnell vorher mit unzähligen Gedanken, Möglichkeiten... 'jeck' und diese Sichtweise, es auf mich zukommen zu lassen und dann zu handeln gefällt mir. (Natürlich ist mir das auch schon vorher bekannt gewesen, aber es hatte so etwas gelassenes, beruhigendes an sich.)

Sie möchten auf diesen Beitrag hinweisen? Gerne! Nutzen Sie diesen Link, dann gelangt die Besucherin gleich hierhin:
https://www.frauencoaching.de/archives/2013/07/entry_6785.html
Ich erlaube nicht, dass meine Texte und Bilder ohne meine Erlaubnis kopiert und außerhalb dieser Webseite genutzt werden. Wenn Sie das möchten, schreiben Sie mir.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 03 Juli, 2013
Thema: Blog - 2013, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Das Morgen- und Abendlied des Rotkehlchens

Beim morgendlichen Spaziergang mit dem Hund hörte ich ganz in meiner Nähe einen Vogel singen. Ich hielt inne, blickte mich um. Unter der Haube eines großen Strauches, kaum anderthalb Meter von mir entfernt, saß auf einem Ast ein Rotkehlchen. Es schaute mich an und schmetterte unerschrocken und aus voller Brust seine Frühlingsarie. Ich sah wie sich seine Federn auf dem Brustkorb beim Singen aufplusterten, wie es die Melodie durch das Öffnen und Schließen des Schnabels gestaltete. Wie gebannt blieb ich stehen, dankbar dass ich das so nah erleben durfte. Glücksgefühle schossen in mir hoch. Was für ein Geschenk!

Ich vermute, es war das gleiche Rotkehlchen, welches ich einige Tage zuvor beim Abendspaziergang ganz in der Nähe des Weges wahrnahm. Ich sah nur die Umrisse im restlichen Licht und hörte sein Lied. Mich berührt das jedes Mal so sehr, dass mir auch jetzt beim Schreiben die Tränen in die Augen schießen.

Wenn Sie dem Gesang des Rotkehlchens lauschen möchten, finden Sie auf der Seite des Naturschutzbundes eine Tondatei zum Anhören.

Als ich mir vor einigen Jahren auf der Terrasse Vogelstimmen von einer CD des Kosmos-Verlages anhörte, antworteten die Vögel aus den umliegenden Gärten mit ihrem Gesang. Das war ein Erlebnis, als würde ich mit ihnen kommunizieren und sie antworteten mir.

Am Morgen genieße ich es, einige Minuten das Fenster im Schlafzimmer zu öffnen und mich dann nochmal ins Bett zu legen. Das Konzert der Vögel ist ein Traum. Ein schönes Training, meine Aufmerksamkeit darauf zu konzentrieren und das Rauschen des Verkehrs auszublenden.

Magisch empfinde ich die Kraft der Natur und der Sonne auf mein Wohlbefinden. Unglaublich, was die Wärme und das Licht der Sonne seit Montag mit meiner Stimmung macht. Ich fühle mehr Tatkraft und habe gute Laune. Es bewegt sich innerlich was. Einfach so. Nach dem dunkelsten Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ist dieser Wechsel auch enorm. Gleich elf Sonnenstunden am Montag. Ich hörte irgendwo, dass dies mehr waren als im gesamten Februar!

Da genieße ich es, meinen blauen Gartenstuhl in die Sonne zu rücken, Decke um den Körper geschlungen, die Augen schließen und das Gesicht in die Sonne halten. Die Ohren weit geöffnet für die Stimmen der Natur. Fühlen wie sich die Luft verändert. Die Spitzen der Zwiebelblumen beobachten, die Knospen an der Hortensie und der Zierkirsche bewundern und mich an den Blüten des Schneeglöckchens erfreuen.

Schwups - hüpfen alle Probleme zur Seite und mein Herz in die Mitte!

Eine magische Woche voller Glückshormone wünscht Ihnen und mir

Anja Kolberg

PS: Habe beschlossen, ab jetzt ist Frühling auf meiner E-Card-Seite. Aufgeräumt, Winter- und Schneekarten raus. Frühling und Ostern rein. Viel Freude beim Verschicken!

Klick zu den E-Cards

Sie möchten auf diesen Beitrag hinweisen? Geben Sie diesen Link weiter:
https://www.frauencoaching.de/archives/2013/03/entry_6769.html
Wenn Sie Texte oder Bilder kopieren oder anderweitig nutzen möchten, ist das nur nach Vereinbarung mit mir möglich. Schreiben Sie mir.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 06 März, 2013
Thema: Blog - 2013, 1. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit, Blog - Garten - Frühling

Das Leben ist schön

Seufz. Das Leben kann so schön sein. Gestern durften wir mit meiner Patentante und einem großen Kreis aus Familie und Nachbarn ihren 60. Geburtstag feiern. Ich liebe es, ins Bergische zu fahren, Menschen wiederzusehen, die ich viel zu selten sehe, sie drücken, hören, was es Neues gibt. Schön. Davon wünsche ich mir viel viel mehr. Nach Hause kommen ist einfach schön!

Es gibt Phasen, da kommen die Dinge zu kurz, die kostbar sind. Vielleicht ist das wichtig, um herauszufinden, was mir wirklich viel Freude macht und wirklich wichtig ist, wovon ich mehr haben möchte? Menschen zum Beispiel, die mir am Herzen liegen, die mir Aufmerksamkeit schenken und sich für mich interessieren.

Ich liebe es, morgens mit unserem Hund spazieren zu gehen, anschließend beim Bäcker Brötchen und Zeitung zu kaufen und mein Croissant (oder die kleinen Quarkbällchen, göttlich) und dann auf der Terrasse unter unserem Stoffpavilion die Zeitung zu lesen, Tagebuch zu schreiben, aus einem wunderschönen henkellosen Becher der dänischen Firma GreenGate meinen Kaffee zu trinken, in unseren Garten zu schauen. Ein Traum. Ich kann kaum in Worte fassen wie viel Energie und Kraft mir dieser Ort gibt. Welch ein Geschenk, dass das Wetter all die letzten Wochen so mitspielte und ich dort aufgrund vieler stimmiger Randbedingungen dort sitzen konnte. Danke!

Letzte Woche hatte ich am Abend das große Glück eine Kohlmeise beim Baden zu beobachten. Dann tanzt und hüpft mein inneres Kind und ich fühlte so viel Dankbarkeit, diesen scheuen Vogel aus der Nähe beobachten zu dürfen. Es dauerte nicht lange, da landete am Teich eine Amsel, um dort ein Bad zu nehmen und ihr folgte ein kleiner Schwarm Vögel, die mal badeten, dann wieder auf dem Zaun oder im Baum Platz nahmen. Mir liefen Tränen die Wangen herab, so berührt hat mich dieses Geschenk der Natur. War das schön!

Es gibt so viel Schönes - gerade in der Natur zu beobachten, das mich glücklich macht. Auf unserer Terrasse hat sich Mohn zwischen die Fugen der Steine gesetzt. Zwei Stengel waren verblüht und da sie an der Treppe standen, waren sie durch uns wohl ein wenig nach unten gebeugt worden, so dass ihre inzwischen blütenlosen Samenkapseln nur noch einige Zentimenter über dem Boden schwebten. Auf unserer Terrasse lebt eine Mausfamilie, manchmal wenn ich still dort sitze, kann ich sie am Abend flitzen sehen. Ich mag diese Tiere, seit dem wir mal eine retteten [Maus(e)tod?]. Nun fiel mir eines morgens auf, dass die beiden Samenkapseln des Mohns spurlos verschwunden waren. Vor meinem inneren Auge sah ich, wie die Mausfamilie auf der Terrasse ein Erntefest gefeiert hatte und die Kapseln entweder gleich gefuttert oder sie in ihr Winternest geschleppt hatten...

Das sind die Geschenke der Natur, die ich meine und die mich - einfach - glücklich machen. Dafür brauche ich einige Momente des Innehaltens. Durchatmen, da sein und mit allen Sinnen wahrnehmen, was um mich herum so passiert.

Ich bin glücklich, endlich wieder gebloggt zu haben. Ich vermisse das und weiß, es wird auch wieder mehr werden. Alles hat seine Zeit...

Ich werde öfter gefragt, ob ich noch auf meinem Weg zur veganen Ernährung bin. Ja, bin ich. Ich habe in den letzten Monaten so viele Fotos von meinen Tellern gemacht, dessen köstliche Auflage ich anschließend verspeiste. Die wollte ich schon lange mal bloggen und wie es mir geht. Mal sehen, ob es mir dieses Jahr noch gelingt. Auf jeden Fall esse ich weiterhin kein Fleisch, kein Fisch, keinen Käse, keine Eier, keine Milchprodukte. Es gibt aber - immer noch - Ausnahmen, die ich mir erlaube: Eis, Kuchen, Teilchen, Croissants, Schokolade (oder die oben erwähnten Quarkbällchen).

Mal sehen, wie sich das entwickelt. Wenn Sie wissen wollen, warum ich mich auf diesem Weg befinde, können Sie es hier nachlesen: Meine Ethik ... und die Schwierigkeiten danach zu leben 

Viele Grüße

Ihre Anja Kolberg

Sie möchten auf diesen Beitrag hinweisen? Gerne! Nutzen Sie diesen Link, dann gelangt die Besucherin gleich hierhin:
https://www.frauencoaching.de/archives/2012/09/entry_6737.html
Ich erlaube nicht, dass meine Texte und Bilder ohne meine Erlaubnis kopiert und außerhalb dieser Webseite genutzt werden. Wenn Sie das möchten, schreiben Sie mir.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Samstag, 01 September, 2012
Thema: Blog - 2012, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit, Blog - Beziehungen

Stille Nacht

 

Licht erhellt die Nacht.
Flocken schweben vom Wind getragen herab.

Stille. Die Stille eines besonderen Abends.
Heilig Abend.

Frieden finden.
Zur Ruhe kommen.
Wärme fühlen.

Da sein.
Genießen.
Schweigen.
Lauschen.

Eins sein mit der Stille und dem Frieden.

Zeit für mich haben. Ausatmen.
Stille einatmen.

Es ist Weihnachten!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Freitag, 24 Dezember, 2010
Thema: Blog - 2010, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Die vielen kleinen Dinge im Leben, die glücklich machen, kosten kein Geld...

Die Woche hat gut angefangen: Sonne und doch viele erfrischende Brisen, kühler Schatten, in der Nacht und am Morgen niedrige Temperaturen. So mag ich den Sommer. Ich schreibe diesen Beitrag gerade im abgedunkelten Büro, damit die Sonne nicht meinen PC ausknockt. So richtig auf Touren komme ich im Moment jedoch nicht. Obwohl ich viele Sachen, die lange hier auf dem Schreibtisch lagen, endlich geklärt und abgeheftet habe. Gut, ich will mich auch an "kleinen" Erfolgen freuen, also Yipieh!!!!

 

Ich freue mich auf das Fußballspiel heute Abend. Sie auch? Mitfiebern. Die Augen zuhalten. Die Freude herausschreien. Herrlich! Vor der WM dachte ich noch: "Oh je, jetzt gibt es Krach, weil mein Mann ständig Fußball gucken will..." Statt dessen habe ich selbst Lust bekommen und wir haben uns ganz gut geeinigt. Die Deutschland-Spiele will ich unbedingt auch sehen. Der Aberglaube hat sich inzwischen eingestellt: Das weiße Trikot, das mein Mann zum Spielegucken trägt, darf seit der Vorrunde nicht mehr gewaschen werden und auch Jogi Löw versprach wieder seinen blauen Glückspulli zu tragen. Vielleicht hilft es, zumindest scheint es den Geist zu beruhigen. Falls Sie andere zum Spiel gucken einladen und sich treffen möchten, hier gibt es eine Extra-Ecard dafür:

Entspannung stellt sich bei mir ein, wenn ich in unseren Garten schaue. Letzte Woche erfreute mich ein Vogel, der irgendwo in den Bäumen saß und wunderschön sang. Was für ein Vogel war das wohl? Ich wünschte mir so, den Sänger zu sehen, doch konnte ich ihn in den Tannen, Buchen, Birken, der Blutpflaume und dem großen Kirschlorbeerbusch nicht entdecken. Als das Lied verstummte, beobachtete ich einen winzigen beige-braunen Vogel an unserem Bachlauf, er stellte sich auf die Steinstufen, über die das Wasser läuft, trank, hüpfte anschließend durch das Hochbeet und dann wieder in den Bachlauf, wo er badete. Dann flog er auf den Zaun, schüttelte das Wasser aus den Federn und sang zum Abschied ein Lied. Es war das Lied des wunderschönen Sängers, den ich zuvor so gerne sehen wollte. In dem Momenten schossen mir die Tränen in die Augen, so berührt und tief beseelt fühlte ich mich. Was für ein Geschenk. Was für ein Glück.

Diese Beobachtungen sind es, die mich so froh machen. Ich weiß zwar immer noch nicht, was das für ein Vogel war, aber das ist auch nicht mehr so wichtig. Ich werde ihn wiedererkennen. Es sind diese kleinen großen Dinge, die meinen Alltag reich machen. Dazu gehört auch das Rotkehlchen, das Minu und mich morgens seit einigen Tagen ein Stück auf dem Spazierweg begleitet, von Baum zu Baum hüpft, guckt, singt, weiterfliegt. In solchen Momenten hüpft mein Herz. Ich bin glücklich. Einfach so. Die Macht und Kraft die Natur.

Ich wünsche Ihnen viele wunderschöne Momente, die Sie zum Hüpfen bringen!

Ihre Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 07 Juli, 2010
Thema: Blog - 2010, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Frieden in mir

 

Ein Moment der Stille
in mir
Frieden
Leichtigkeit
Ruhe

Ganz bei mir selbst
wächst die Zuversicht
auf ein Leben
in Freiheit
und Unabhängigkeit
in Liebe mit mir
bewusst, welche Liebe
um mich herum und in mir ist
und darauf wartet
gelebt zu werden

Freudige Glücklichkeit
Grenzenloses Austoben
und Ausprobieren

Mich finden
in mir
und in spielerischer Abgrenzung
zu meiner Umwelt

Vertrauen und Zuversicht
Hoffnung und Gelassenheit

Ich bin
einfach
Ich selbst

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 26 April, 2010
Thema: Blog - 2010, 1. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Stell dir vor...

... du sitzt am Schreibtisch und blickst aus dem Fenster. Statt auf Häuser siehst du aufs Meer.

Das Meer, wenn es glatt ist und die Sonne scheint.

 

Das Meer, wenn ein unerbittlicher Sturm tobt.

Wenn Windböen gegen die Scheiben preschen und Salz und Sand mit sich bringen, so dass es eigentlich gar nicht möglich ist, klar hinauszuschauen, weil die Scheiben vom Sturm gezeichnet sind. Eine Zeit, in der man nur erahnen kann, was draußen wirklich vor sich geht.

 

Wenn sich das Unwetter gelegt hat und der Regen einen Teil von Salz und Sand von den Scheiben gewaschen hat, schenkt dir die Natur zum Tagesabschied ein wundervolles Farbenspiel.

 

Du bist so fasziniert, dass du beschließt, Feierabend zu machen und die Natur pur und ohne Fenster zu betrachten.

 

Das wäre ein Leben!

Fernab vom Meer - aber mit den Gedanken dort - schwelgt

Anja Kolberg

PS: Dabei geht mir das wundervolle Lied "La mer" von Charles Trénet nicht mehr aus dem Sinn...

Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 29 Oktober, 2009
Thema: Blog - 2009, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit, Blog - Dänemark

Grosses Glück ist es...

  • ... wenn man seine Talente erkennt und sie auch im Leben anwenden kann.
  • ... wenn man sich selbst keine Steine in den Weg legt oder sich legen lässt und wenn, dann die Kraft hat, sie selbst beiseite zu räumen oder drumherum zu gehen.
  • ... wenn man um seiner Selbst wegen geliebt wird, ohne etwas leisten zu müssen und ohne Erwartungen erfüllen zu müssen.
  • ... wenn man sich die Zeit nimmt für die Menschen, die einem am Herzen liegen.
  • ... wenn man Menschen findet, die aufrichtig an einem interessiert sind und zuhören, ohne zu urteilen.
  • ... wenn man den Blick auf das lenken kann, was man hat, statt auf das, was man nicht hat.
  • ... wenn man sich die Zeit gibt, die man braucht.
  • ... wenn man sich selbst eine gute Mutter ist.
  • ... wenn man sich selbst Fehler verzeihen kann.
  • ... nicht perfekt sein zu müssen.
  • ... sich die Belastungen der Vergangenheit bewusst zu machen und sich von ihnen zu lösen.
  • ... ALLE Gefühle zu lieben.
  • ... wenn man sich selbst so annehmen kann und liebt wie man ist.

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 23 Juni, 2009
Thema: Blog - 2009, 1. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Ach, schöööön!

Das Wetter ist reiner Seelenschmaus für mich. Sonne, Frühlingsduft, Vögelzwitschern, bunte Blumen, überall treibt die Natur aus. Bis diese Nacht gehörte zu meinem Glück das Buch "Mein Tag ist deine Nacht" von Melanie Rose, das ich eben vorgestellt habe.

Jetzt werde ich einige Sonnenstrahlen auf der Terrasse genießen. Hm, herrlich!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 31 März, 2009
Thema: Blog - 2009, 1. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Wohin lenke ich meine Aufmerksamkeit?

Manchmal, wenn ich etwas betrachte, lenke ich meine Aufmerksamkeit oft auf das, was mir nicht gefällt. Dort bleibt meine Aufmerksamkeit hängen. Darüber rede ich, darüber denke ich nach. Das ist mir in den letzten Wochen oft aufgefallen. Ich bleibe hängen in der Konzentration auf das, was noch nicht fertig ist, was (noch) nicht meinen Vorstellungen entspricht. Ich sehe die Fehler, ich suche die Fehler, statt zu würdigen und zu wertschätzen, was gut ist. Und ich glaube, dass ich mir durch dieses Verhalten Kraft nehme. Mich schwäche. Und andere auch, wenn ich zum Beispiel betrachte, was andere gemacht haben (und ich hatte höhere Erwartungen und es ist weniger gemacht als ich erwartete).

Warum ist das so? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur: Es ist so.

Dadurch, dass es mir überhaupt bewusst wird, kann ich meinen Blick verändern. Meine Aufmerksamkeit in dem Moment umschwenken, wo es mir wieder einmal auffällt, worauf ich mich konzentriere.

Dann kann ich meinen Blick auf das lenken, was mir schon richtig gut gefällt. Auf das, was ich schon geschafft habe oder andere. Auf das, was ist. Und das wertschätzen und lieben lernen. Mich beruhigen. Den Druck rausnehmen und zu Gelassenheit kommen.

Daran denke ich beim nächsten Mal und versuche es einfach.

Einen schönen Tag!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Freitag, 05 Dezember, 2008
Thema: Blog - 2008, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Einfach die Zeit anhalten können...

... das wünsche ich mir manchmal. Dann, wenn es gerade richtig gut in meinem Leben läuft. Wenn die Menschen, die mir am Herzen liegen, alle gesund und munter sind.

Viel zu schnell - so habe ich gerade den Eindruck - rast das Leben an mir vorbei. Schreitet das Jahr voran und ehe ich mich versehe, beginnt schon die Adventszeit, Weihnachten, dann dauert es nicht mehr lange und der Jahreswechsel steht bevor. Ruckzuck ist 2008 vorbei.

STOPP!

Die Zeit anhalten. Mich aus dem Hamsterrad ziehen. Inne halten. Alle technischen Geräte und das elektrische Licht ausschalten. Eine Kerze anzünden. Der Stille lauschen. Den Duft meiner Umgebung und meinen eigenen wahrnehmen. Formen und Farben betrachten. Stoffe fühlen, das kuschlige Fell meines Hundes, Haut berühren. Eins werden mit allem.

Die Zeit genießen!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 20 November, 2008
Thema: Blog - 2008, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Schöne Dinge... (Teil 3)

... die kein Geld kosten. Hier sind die neusten Zuschriften:

Steffi aus Kerpen schreibt: Was ich besonders gerne mache, was NICHTS kostet, ist morgens durch die Felder joggen. Am liebsten, wenn noch ein Nebel auf dem Boden liegt, die Sonne aber schon aufgeht. Die kühle Luft, in der man startet, man fröstelt noch leicht, gewinnt aber mit jedem Schritt an Wärme.
Nicht ganz kostenlos ist unser neues Hobby das Kanufahren. Aber vielleicht zählt das ja auch: Da man ja nicht vor der Haustüre einbooten kann, muss man bis zum nächsten Fluss mit dem Auto fahren. Aber Einbootstelle ist aber alles kostenfrei :) Das Wasser trägt dich ganz umsonst weiter. Man hat einen wundervollen Blick auf die Landschaft, sieht Tiere, die man sonst nicht sieht. Enten, Gänse, Biber, Graureiher, Fische springen manchmal aus dem Wasser, Fuchs und Reh im Wald, Kuh- und Schafherden oder Pferde auf den Weiden, stahlblaue Libellen, ... Weisst du, wie absolute Stille klingt? Gleite einfach mit einem Kanu durch ein Naturschutzgebiet, ohne eine Bewegung zu machen. Unglaublich schön!

Mercedes aus Hemminingen bei Hannover schreibt: In meinem Leben gibt es etwas ganz besonderes, was kein Geld kostet und trotzdem unbezahlbar ist ... Mein Sohn Sven Patrick, weil ... es schön ist, mit ihm zu lachen und rumzualbern. ... er so ein schönes vorwitzigen Lachen hat. ... er eine blühende Fantasie hat. ... wir zusammen gern vorlesen, bevor wir das Licht für die Nacht ausschalten. ...er so einen Gerichtigkeitssinn hat. ... er einfach seine Mutter jeden Tag glücklich macht. ... er mir mit seinen 11 Jahren immernoch etwas von seiner Zeit und Aufmerksamkeit schenkt. ... er schon so selbständig ist und ich mich auf ihn verlassen kann. ... er sich mit mir einfach gut versteht, wirklich sehr lieb ist und das auch nach aussen hin so lebt. Das ist etwas, was ein Kind schenken kann.

Andrea aus Dresden schreibt: Im Regen spazierengehen, auch mal mitten durch die Pfützen durch, so wie es Kinder tun. Kinder beim Spielen beobachten. Für Freunde kochen. Fremde Menschen anlächeln (da kommt immer was zurück :). Pilze sammeln. Wandern gehen. Im Fotoalbum blättern. Mittagsschläfchen halten :). Wohnung umgestalten. In die Zukunft träumen. Flirten - flirten - flirten :)

Doris aus Köln schreibt: Jemandem seine volle Aufmerksamkeit schenken, zuhören, da sein. Für andere Beten. Anderen ein Lächeln schenken – nur so. Anderen Mut machen. Jemandem ein Kompliment machen. Jemandem sagen, ich habe vertrauen zu dir. Jemandem sagen, ich möchte mir dir die Welt erkunden. Jemandem sagen, deine Nähe ist mir wichtig.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 09 Oktober, 2008
Thema: Blog - 2008, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Schöne Dinge... (Teil 2)

... die kein Geld kosten. Hier die ersten Leserinnenzuschriften:

Sabine aus Dresden schreibt: mit meinem Hund schmusen, meinen Mann küssen, morgens alleine Yoga machen, Joggen im Wald, einfach aus dem Fenster schauen und träumen, schlafen.

Silke F. schreibt: in der Herbstsonne in einem Wald - mit orange und rot gefärbten Blättern an den Bäumen - spazieren gehen; in einem See baden; mit einer Energiebürste morgens den Körper bürsten und danach kalt duschen (Feuerwerk!); mit Freunden ein Buch gemeinsam besprechen, die verschiedenen Eindrücke teilen; ein Adventsgesteck basteln aus gesammelten Zweigen, Ästen, Hagebutten

Hm, das fühlt sich gut an! Nennen Sie mir auch Ihre Lieblingsdinge, die kein Geld kosten: Schreiben Sie mir eine Mail.

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 08 Oktober, 2008
Thema: Blog - 2008, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Etwas schönes tun, das kein Geld kostet

Hm, was kann das für mich sein? Es gibt Tätigkeiten, die mir einfallen, die ich schon oft gemacht habe, aber worauf ich nicht immer Lust habe: Spazieren gehen, fotographieren, malen.

Was ich gerne und oft mache, ist: Lesen, Tagebuch schreiben.

Aber was gibt es noch? Im Sommer fällt mir der Garten ein, den ich pflegen und einfach betrachten und genießen kann. Gespräche können schön sein, aber auch anstrengend. Heiß duschen - das ist was feines (wir haben keine Badewanne, sonst würde ich ein heißes Bad bevorzugen). Einen guten Film anschauen oder eine meiner Lieblingsserien.

Mir fällt gerade so wenig ein oder immer wieder die gleichen Sachen. Schöne Dinge, die Geld kosten, sind leicht zu finden (Massage, Ausflüge, Kino, Essen gehen, über's Wochenende wegfahren, Weiterbildungen, Sauna...)

Welche schönen Dinge machen Sie, die kein Geld kosten? Ich würde sie hier gerne veröffentlichen. Schreiben Sie mir.

Ich freue mich auf Ihre Anregungen

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 06 Oktober, 2008
Thema: Blog - 2008, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Blümelein fein

Ich brauchte grad eine Pause und schenke Ihnen ein Blümchen für's Vorbeischauen:

Anja Kolberg

PS: Auch wenn manche vielleicht wegen des Wetters fluchen. Ich bin dankbar für die Abkühlung und sehe förmlich, wie der Garten Wasserkraft tankt.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 08 Juli, 2008
Thema: Blog - 2008, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Achtsamkeit

Gestern Abend haben wir einen Teil von "How to cook your life" gesehen. Ein Zenmönch und Koch vermittelt die Zen-Lehre über das Kochen. Doris Dorrie hat den Dokumentarfilm gemacht. Er war sehr schwer zu konsumieren: Die Schrift der Untertitel war winzig und viel zu schnell und auch oft auf hellem Untergrund (weiße Schrift). Ich bin nicht so gut in Englisch, dass ich alles ohne Untertitel verstehen konnte, so manches Wort ist mir nicht geläufig. Also war's sehr anstrengend. Ich werde ihn mir ganz in Ruhe mal anschauen, zwischendurch stoppen und lesen, um alles zu verstehen...

Gut daran war die inhaltliche Botschaft und das Interview mit Doris Dorrie: Die Aussage des Zen. Wenn du Karotten schnippelst - schnipple Karotten. Wenn du Kartoffeln kochst - koche Kartoffeln.

Also konzentriere dich auf das, was du gerade tust. Keine abschweifenden Gedanken. Nicht zwei Sachen auf einmal. Mit dem ganzen Körper, der ganzen Seele, dem Geist tun, was du tust.

Dieser Lehrsatz war mir vorher schon bekannt, aber er hat mich nochmal darauf aufmerksam gemacht, wie selten ich das tue: Mich auf eine Sache konzentrieren. Mit meiner ganzen Aufmerksamkeit. Als multi-tasking-fähige Frau und zudem ungeduldiger Widder eine schöne Aufgabe...

Den Gedanken nehme ich heute mit in meinen Tag. Ich will es versuchen.

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 29 April, 2008
Thema: Blog - 2008, 1. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Frühlingsmärchen für die Seele

Ein kleines Märchen für alle, die ihrer Seele etwas gutes tun möchten. Einen Moment die Zeit anhalten und entspannen!

Ein Bienenschwarm summt aus dem Himmel hinab und schenkt dir einen Korb voll köstlichem Honig. Der süße Geschmack ist bald auf deinen Lippen, du gönnst dir ein Bad in dieser Freude. Deine Haut wird samtig weich, dein Bauch von innen ganz wohlig warm, deine Seele lächelt ruhig und voller Vertrauen und Zuversicht. Wissend, du bist auf dem richtigen Weg.

Nach dem Bad kommt eine ganze Vogelschar herbei und hüllt dich in ein samtweiches Tuch. Die Farben stärken dein Bewusstsein und lassen deine Seele hüpfen. Du schließt nach diesem Farbbad genussvoll deine Augen und schwelgst im Reichtum der Natur.

Kleine Waldgeister kommen zu dir und kuscheln sich an dich, kneten dir mit ihren kleinen, flinken Händen den Rücken. Massieren deine Füße. Flechten dein Haar in 1000 wunderschöne Zöpfe. Zieren sie mit Blüten und Blättern.

Du fühlst deine Schönheit.

Ganz sanft gehst du über ein Moosbett. Es kitzelt ein wenig an den Füßen, dich begleitet ein großes weißes Ross. Hm, wie es duftet. Welche Kraft es ausstrahlt. Du spürst diese Kraft in dir bis in die kleinste Pore, bis in den kleinsten Muskel deines Körpers.

Ihr erreicht einen großen, alten Baum. Vor seinen Füßen lässt du dich nieder. Du beobachtest den erwachenden Frühling der Natur um dich herum. Du spürst die Kraft und die tief verwurzelte Sicherheit des Baumes in deinem Rücken. Du spürst die Energie, die jetzt auch dich ganz mit der Erdkraft verbindet.

Über dir raschelt es. Zwei Eichhörnchen springen den Baumstamm hinab. Von oben fliegt eine Nuss herab - mitten auf deinem Kopf landet sie. Knack. Sie fällt dir in den Schoß und ist schon geöffnet. Hm, wie sie schmeckt. Die Eichhörnchen holen noch weitere Leckereien hervor und gemeinsam haltet ihr ein köstliches Mal.

Du fühlst dich verbunden mit der Natur. Du bist sicher. Alles ist gut. Alles war gut. Alles wird gut sein.

Von Herzen!

Anja Kolberg

Das Nutzen der Inhalte außerhalb dieser Webseite erlaube ich nur nach vorheriger Vereinbarung. Wenn Sie auf diesen Beitrag hinweisen möchten, nutzen Sie diesen Link: https://www.frauencoaching.de/archives/2008/02/entry_2346.html

Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 27 Februar, 2008
Thema: Blog - 2008, 1. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit, Blog - Schreiben

Stille

Eingehüllt in Stille.
Einen Moment für mich.
Da sein.
Mich spüren.
Ruhe breitet sich aus.

Der Liebe begegnen.
In einem Lächeln.
Einem Gruß.
Einem Sonnenstrahl.
Einem Lied.
Einer freundlichen Geste.

Frieden fühlen.
In mir und der Welt.

Ich wünsche Ihnen und den Menschen, die Sie lieben, von ganzem Herzen wunderschöne Weihnachtstage!

Ihre Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Samstag, 22 Dezember, 2007
Thema: Blog - 2007, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Der Geist der Weihnacht

... zeigt sich so langsam. Heute früh, als alle Weihnachtsmarktanstrengungen nicht mehr zu spüren waren und auch die Vorbereitungen für den Geburtstag meines Mannes von mir vielen - blickte ich aus dem Fenster.

Sah Nebel. Sah Frost. Fühlte Stille.

Ein Gefühl von Weihnachten kommt auf. Gerade jetzt scheint auch noch die Sonne in mein Zimmer. Ist das schön.

Herrliche Ruhe. Entspannung. Vorfreude. Tage in Gemeinsamkeit mit der Familie. Ausspannen. Genießen. Da sein.

Darauf freue ich mich. Das Leben ist schön!

Ihre Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 20 Dezember, 2007
Thema: Blog - 2007, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Luft holen!

Der Dezember hat es in sich! Gefühlte zwei Monate stecken in einem. Irgendwie läuft die Zeit doppelt schnell habe ich den Eindruck... Sie auch? Von einer lieben Kundin bekam ich dieses Zitat von Victor Levin gemailt:

"Genieße Deine Freiheit und gib deiner Seele Raum zum Atmen."

Ja, das gefällt mir. Ich atme direkt durch. Wie schafft man es, in einer so "dichten" Zeit, wie sie gerade ist, mit all den Terminen, Besorgungen ruhig und gelassen zu bleiben? Durchatmen. Luft holen.


Ich liebe es, das Fenster zu öffnen, mich auf der Fensterbank aufzustützen und so ein paar Minuten die Seele und Gedanken baumeln zu lassen.

Auch wenn unten auf der Straße die Autos vorbeirasen - ein Moment abschalten ist es allemal.



Auch meine geliebten Rituale am Abend verschaffen mir eine Pause: PC aus. Kochen. Kaminofen an. Essen. Durchatmen. Zur Ruhe kommen. Berieseln lassen. Einer Kerze beim Brennen zuschauen.

Dann macht mir die Hektik des nächsten Tages weniger aus.

Pausengrüße aus Köln

Anja Kolberg

PS: Jetzt denke ich gerade an den heißen Nuß-Nougat-Kakao, den ich mir gestern gemacht habe. Das ist nicht nur Pause für den Bauch, sondern auch für meine Seele. :o)

Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 11 Dezember, 2007
Thema: Blog - 2007, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Es wird Abend...

 

Es wird Abend.

Gemütlichkeit kehrt ein.

Ruhe vom täglichen Streß.

Durchatmen. Kraft tanken. Aufatmen.

Frieden finden in mir.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Feierabend

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 03 Dezember, 2007
Thema: Blog - 2007, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Ich bin reich!

Nicht auf dem Konto, wo vielleicht der erste Gedanke hingesprungen ist und siebenstellige Zahlen gesehen hat.

Ich bin reich an Liebe. Ich kann mich fallen lassen in ein Netz aus Liebe. Menschen, die zu mir halten, auch wenn ich nicht so funktioniere wie ich meine, funktionieren zu müssen.

Ich bin reich an Blüten, wenn ich den Blick durch meinen Garten schweifen lasse.

Ich habe Zeit satt! Meine Uhren machen eine Auszeit. Ich schwimme im Zeitluxus!

Es gibt so viel mehr an Reichtum, der mich umgibt. Sicherheit. Glück. Kleine Dinge. Nahrung. Wasser. Wärme. Bildung. Fortbewegungsmöglichkeiten. Gesundheit.

Ich bin reich!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 21 Juni, 2007
Thema: Blog - 2007, 1. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Ach hätte ich nur...

Als junges Mädchen bekam ich ein Sarah-Kay-Adressbüchlein geschenkt. Ich war davon so verzaubert, dass ich kaum wagte, etwas reinzuschreiben. Nein, dafür war es doch viel zu schade. Ganz vorsichtig habe ich die Adressen mit Bleistift eingetragen, damit ich sie ja wieder wegradieren konnte. Natürlich habe ich für's Radieren nicht den Sarah-Kay-Radiergummi benutzt. Der hätte ja schmutzig werden können. Irgendwann war Sarah-Kay out und ich hatte das Adressbüchlein gar nicht so richtig in Besitz genommen.

Diese Beobachtung habe ich im Laufe der Jahre noch öfter gemacht. Zum Beispiel ein besonders wertvolles Tagebuch erst mal nicht benutzen. Es könnte ja zu unwichtig sein, was ich reinschreibe. Ich werde es später einweihen, wenn der richtige Moment gekommen ist. Wenn etwas ganz besonderes ist.

Kleine Beispiele von denen es auch große gibt.

Ist es auch so mit dem Leben? Lebe ich mein Leben auch nur ganz vorsichtig, weil ich Angst habe, es könnte schmutzig werden? Ich könnte es verbrauchen? Warte ich auf den richtigen, den perfekten Moment, um etwas zu tun, das ich mir wünsche? Kommt der perfekte Moment, in dem alles gelingt, alles stimmt und ich keine Fehler mache?

Stehe ich irgendwann am Ende meines Lebens und denke: Ach hätte ich nur?

Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 24 Januar, 2007
Thema: Blog - 2007, 1. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Ruhe

... in der Hektik des Alltags finden. Zwischen all den täglichen Aufgaben und zusätzlichen Vorbereitungen für die Feiertage. Ich habe den Eindruck, die Zeit läuft gerade doppelt so schnell. Himmel.

Vielleicht hilft die Konzentration auf das, was mir wichtig ist? Einen Moment der Ruhe. Der Stille. Durchatmen. Das Fenster öffnen und frische Luft in den Raum lassen. Und auch wenn damit Lautstärke in mein Zimmer gelangt, so ist es doch auch neue Luft.
Den Tag mit einem Gebet beginnen kommt mir in den Sinn. Beten? Ohne dass ein triftiger Grund vorliegt, außer dass ich Ruhe im Alltag suche? Wie lange habe ich schon nicht mehr gebetet? Meditation ist ja in, aber beten? Und das frage ich mich in dieser christlichen Zeit?! Was ist daran so schrecklich? Vielleicht ist es auch DIE Möglichkeit, einen Moment der Ruhe im Alltag zu finden.

Bin ich nicht diejenige, die die Stille in Kirchen und Klostern so liebt? Wenn kein Mensch außer mir dort drinnen ist? Abseits von Hektik, vom Alltag, vom Üblichen? Gut, ohne ein bewusstes Gebet, aber sicherlich mit einigen Stillen Gedanken über mich und was mich in meinem Leben im Moment umgibt.
 
Was bedeutet Gebet eigentlich? Wikipedia meint dazu "Das Gebet (das deutsche Wort war ursprünglich das Substantiv zu bitten) ... wird als die mit Worten und begleitenden Handlungen verbundene Anrede einer als Person vorgestellten Gottheit durch den Menschen definiert. Im Gebet wendet sich also der Mensch an eine Gottheit." Ein Austausch mit Gott also. Frei von Regeln wie ich zu beten habe. Wenn ich will. Mein Gespräch mit Gott.

Dabei werde ich sogleich an früher erinnert. Ich bin in einer katholischen Familie aufgewachsen und jedes Wochenende war die Messe Pflichtprogramm. Ganz ehrlich: Das fand ich nicht wirklich spannend, alles war so statisch, lief immer gleich ab. Das wirklich spannende an den Messen war, das wir Mädchen es geschafft haben, den Pater zu überzeugen, dass nicht nur Jungen Messedienen können und dürfen, sondern auch wir. Das war wirklich nicht einfach, wir haben es mit großem Erfolg geschafft. :o) Und als wir unseren kleinen Beitrag leisten konnten, war es auch interessanter.

Beten habe ich immer mit Bitten in Verbindung gebracht, stelle ich gerade fest. So sind dann meine Dialoge, die ich innerlich führe oder auch in meinem Tagebuch, bei denen ich nicht nur Austausch mit meiner inneren Stimme halte, sondern auch mit Gott, Gebete. Schön ist das. Gut tut es, das zu wissen. Denn es ist kein Monolog, sondern ein Dialog. Leise. Sanft. Weise. Mit Ruhe. Fragen stelle ich, teile meine Sorgen mit, darf traurig sein oder dankbar. Schön!

Danke für diese kleine Auszeit aus der Hektik des Alltags

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 13 Dezember, 2006
Thema: Blog - 2006, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Einen Moment...

... Ruhe im Alltag zwischen all den Informationen, Anforderungen, Erwartungen, Ideen, Aufgaben und Impulsen zu finden.

bei mir sein
die ohren nach innen richten
die stille in der vielfalt finden
da sein
für mich
ruhe
inne halten
mich fühlen
mich fragen
mir zuhören
nur ich
stärkung in meiner tiefe finden
hoffnung
kraft
licht
in mir

Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 14 November, 2006
Thema: Blog - 2006, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Duft erinnert...

Auf meinem Schreibtisch habe ich einige Lavendelzweige aus meinem Garten gesammelt. Zwischendurch zerreibe ich eine der unzähligen Blüten in der Hand und der starke Duft ruft Bilder von Lavendelfeldern hervor. Herrliche Erinnerungen an den Sommer. Eintauchen im Alltag in eine andere Welt. Tut einfach gut!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 23 Oktober, 2006
Thema: Blog - 2006, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Dankbarkeit

Schon seit einiger Zeit denke ich daran, über Dankbarkeit zu schreiben.

Im Urlaub habe ich ein Buch gelesen, das mir meine Oma mitgegeben hat: Bis auf den Grund des Ozeans. Vielleicht kennen Sie es? Julia Tavalaro ist Anfang 30 als sie zwei Schlaganfälle aus ihrem Leben reißen: Nach stürmischen Jahren als Single wohnt sie endlich mit dem Mann, der sie liebt und mit ihrer kleinen Tochter in dem Haus, von dem sie immer träumte. Sie wacht eines Tages im Krankenhaus auf. Da sie als hirntot gilt, kommen das Pflegepersonal nicht auf die Idee, dass sie hören, sehen und fühlen kann. 6 Jahre lang erleidet sie Qualen bis eine Therapeutin merkt, dass sie mit ihren Augen sprechen kann. Eine bemerkenswerte Geschichte vom Lebensmut und Willen einer Frau. Unbedingt lesenswert!

Und nach solcher Lektüre und auch dank den Berichten über Frauenleben in der 3. Welt werde ich mir immer wieder und immer mehr bewusst, was ich alles habe, das für mich sonst selbstverständlich ist - für andere aber noch lange nicht. Damit schwenkt mein Blick, von dem, was ich nicht habe auf das, was ich alles habe. Und weg von dem, was ich noch nicht erreicht habe bzw. erreichen will - auf das, was ich bereits erreicht habe. Wenn ich mir das alles bewusst mache, fühle ich mich - unabhängig von meinem sonstigen Bewertungsszenarios meines Lebens - unendlich reich. Was das alles ist?

Ich kann sehen. Ich kann hören. Ich kann sprechen. Ich kann schreiben. Ich habe ein Dach über dem Kopf und zu jederzeit genügend Wasser, um zu trinken oder mich zu waschen. Mein Kühlschrank ist voll - ich habe immer genug zu essen. Ich kann gehen und laufen ohne die Hilfe eines anderen zu beanspruchen. Ich habe eine Familie, die mich liebt und die ich liebe. Meine Oma und meine Eltern und meine Geschwister leben. Wir leben in Freiheit und brauchen keine Angst zu haben, wegen des Glaubens oder unserer Meinung verfolgt zu werden. Ich habe eine schulische und berufliche Ausbildung genossen. Wann immer ich will, habe ich Zugriff auf noch mehr Wissen und kann noch mehr lernen. Ich habe immer Möglichkeiten zu schreiben, wann immer ich es will. Ich habe nur einmal im Monat Schmerzen. Ich kann jederzeit zu einem Arzt gehen, der mich versorgt. Ich kann reisen, wenn ich reisen will. Ich habe ein eigenes Arbeitszimmer und zu Hause genügend Platz für mich alleine. Ich habe einen Garten, den ich gestalten kann. Ich kann malen und habe genug Material dafür da. Ich kann über das Internet weltweit zu Menschen Kontakt aufnehmen. Ich kann in Urlaub fahren. Ich habe nette Schwiegereltern und Nachbarn, die während dessen auf das Haus acht geben. Ich lebe in einer gleichberechtigten Partnerschaft und Gesellschaft. Kein Mensch erteilt mir Befehle oder gibt mir Regeln vor, die ich beachten muss. Ich kann mich mit anderen Frauen treffen, wann immer ich will und frei draußen bewegen. Ich kann das lesen, was ich lesen möchte. Ich habe die Möglichkeit, das zu tun, was gut für mich ist und zu lassen, was nicht gut für mich ist. Ich kann meine Zeit relativ frei einteilen. Wenn ich etwas unbedingt brauche, habe ich das Geld, um es mir zu kaufen. Wenn ich etwas unbedingt haben möchte, habe ich die Möglichkeit, Geld zu sparen, bis ich es mir kaufen kann. Ich lebe in einem gemäßigten Klima, das mir gut tut. Wenn das nicht mehr so ist, hätte ich die Möglichkeit, hier weg zu gehen. Wenn alles schief geht, habe ich einen Staat, der für mich sorgt. Ich muss nicht unter einer Brücke oder am Straßenrand auf Pappe schlafen. Ich habe einen Pkw, mit dem ich fahren kann, wann und wohin immer ich will. Ich habe einen eigenen PC. Ich habe es mir möglich gemacht, meine Träume zu verwirklichen.

Und das ist nur ein kleiner Teil dessen, was wirklich ist und wofür ich dankbar bin. Ich bin unendlich reich und in Frieden mit mir und der Welt.

Danke, lieber Gott, dass ich das alles haben darf!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 05 Oktober, 2006
Thema: Blog - 2006, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Im Tun versinken

 Kennen Sie das auch? Sie sind mitten in einer Arbeit, die Sie so in ihren Bann zieht, dass Sie vergessen, zu trinken? Mir passiert das des öftern. Heute morgen habe ich mich wieder dabei ertappt: Ich habe den Berufsworkshop vorbereitet, der morgen beginnt. In Gedanken bin ich beim Workshop, den Teilnehmerinnen, im Raum, was ich noch besorgen will und in meiner Vorbereitung hier am Schreibtisch. Und ich spüre: "Ich habe Durst." Es dauert eine ganze Zeit, bis ich mich aus meinem Tun löse und mir hole, was ich brauche. Wo ich gerade dabei bin: Mein Wasserglas ist wieder leer. (...auf zum Wasserhahn).

So wird mir mal wieder bewusst, wie wichtig es ist, immer wieder inne zu halten und mich zu fragen: "Was brauche ich gerade wirklich?" Das sind bei mir meist keine großen, aufwändigen Dinge. Manchmal brauche ich etwas zu trinken oder einige Minuten durch den Garten streifen, aufstehen, eine Kuscheleinheit mit unserem Hund oder einen Kaffee mit meinem Partner oder eine wirkliche Pause (ja, auch mit Schlaf).

Gut, dass es mir heute wieder bewusst wird. Wasser ist frisch aufgefüllt, der Workshop vorbereitet. Jetzt noch ein paar Besorgungen und dann habe ich mir den Nachmittag freigenommen. Nicht arbeiten, sondern nur für mich da sein und mich treiben lassen!

Sonnengrüße aus dem Regenwasser tankenden Köln (der Garten freut sich)

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 17 Mai, 2006
Thema: Blog - 2006, 1. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit

Jeder Mensch...

...hat das Recht, sich die Zeit zu nehmen, die er braucht!

Das ist ein inspirierender Gedanke, der mich heute durch den Tag begleiten möchte!


Sonne aus Köln für Sie!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 10 Mai, 2006
Thema: Blog - 2006, 1. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit


Klick zum Webshop

Webshop

DIE FRAU DAHINTER...

Mehr über Anja Kolberg
Hallo, ich bin Anja Kolberg. Mehr über mich.
Lust auf ein Feedback? Mail

ZITATE

ZEIT FÜR MICH

Im Haus meines Herzens
Aufgeregt vor Termin. Zur Ruhe kommen.

DUNKLE TAGE

Wenn der Blues kommt...
Wende in traurige Gedanken bekommen

KÖRPER + SCHMERZEN

So habe ich 40 kg abgenommen
Mehr Gesundheit in einem Jahr.

MICH SELBST ANNEHMEN

Mich selbst annehmen
Vergleichen ist das Ende des Glücks

INNERES KIND

Inneres Kind
Dicke Tränen trocknen

INNERE STIMME

Reden mit der inneren Stimme
Was tun, wenn die Angst übermächtig wird

PSYCHOLOGIE

Hilfe für die Seele
Hilfe für die Seele. Ende mit dem Tabu.

LOSLASSEN

Weniger ist mehr
Weniger ist mehr

ACHTSAMKEIT

Ganz bei mir sein
Frühlingsmärchen für die Seele

E-CARDS

Klick zu den E-Cards

WERTSCHÄTZUNG

Dankeschön
Ihnen gefällt mein Blog, Sie möchten mir danken?
Ich mag Überraschungen per Post...
eine Freude ist auch ein Dankeschön via Paypal:

Bitte wählen Sie Ihren

STARTSEITE

Machen Sie Frauencoaching zu Ihrer Startseite!
Mehr Infos

NEWSLETTER

Klick für Newsletter InfoTrage dich hier für meinen gratis Newsletter ein!