Durch Dankbarkeit auf gute Gedanken kommen

Dankbarkeitsbuch

Was bringt mir das Führen eines Dankbarkeitsbuches?
Aufschreiben, wofür ich dankbar bin, hilft mir, meine Gedanken auf das Gute in meinem Leben zu lenken. In dieser Zeit grüble ich nicht und mache mir keine Sorgen. Ich starte mit guten Gefühlen in den Tag und das strahlt positiv auf meine Stimmung und die Ereignisse des Tages aus.

Beispiel: Wenn ich lächle, lächeln Menschen zurück. Schaue ich sie wütend, sorgenvoll, aggressiv an, werden sie wahrscheinlich nicht zurücklächeln. So ist es auch mit den Gefühlen:

Je mehr positive Gefühle ich erzeuge, desto mehr ziehe ich davon an, kommen zu mir zurück. Es lohnt sich also, diesen Weg zu beschreiten, um einfach einen guten Start zu haben. Das bedeutet nicht, alles andere aus dem Leben zu verbannen. Es bedeutet eher: Bewusst einen positiven Akzent zu setzen.

Dadurch, dass mir durch das Aufschreiben bewusster wird, was mir gut tut, werde ich auch darauf achten, es öfter in mein Leben zu holen. Und das macht wieder gute Stimmung! Und ich lerne mich selbst besser kennen.

Ich wertschätze, was ich habe und schaue weniger auf das, was mir noch fehlt. Das macht mich zufriedener, glücklicher. Ich empfinde weniger Stress und das wirkt sich positiv auf meine Gesundheit aus.

Wie ich das mache?
Ich habe mir ein eigenes Danke-Buch zugelegt. Im Schreibwarenladen nach schönen Kladden/Notizbüchern gesucht, meines gefunden und innen die erste Seite schön gestaltet. (Foto). 10 Punkte, für die ich dankbar bin, schreibe ich auf.

Wann schreibe ich?
Ich mache die Übung am Morgen, da ich dann am meisten Ruhe empfinde. Es ist aber auch schön, sie am Abend als Rückschau auf den Start zu machen. Ich habe damit 2012 begonnen, in langen Abschnitten täglich, aber dann viele Monate pausiert. Ich habe die Tage, an denen ich aufgeschrieben habe, durchnummeriert. Heute (14.8.20) bin ich bei 493.

Was schreibe ich auf?
Ich beginne mit: “Ich bin dankbar für ……” oder “Danke für ….” und beende den Satz mit “..., weil…”. Ich füge also hinzu, warum ich dafür dankbar bin. Damit verbinde ich mich noch mehr mit dem Guten, als würde ich es vernetzen. Immer mehr fällt mir ein.

Beispielsätze:

  • Ich bin dankbar für meine Gesundheit, weil sie keine Selbstverständlichkeit ist.
  • Ich bin dankbar für die freie Zeiteinteilung, weil ich auf meine Bedürfnisse eingehen kann.
  • Danke für Blumen in meinem Garten, sie machen mich froh.
  • Danke für den Kontakt mit ….. Bei ihr kann ich ganz ich selbst sein.

Anregungen und Fragen, die helfen auf Ideen zu kommen:

  • Was ist selbstverständlich in meinem Leben, aber für andere nicht? (z.B. Ressourcen wie Nahrung, Freiheit, Bildung, Unterkunft, Familie, Arbeit, Beziehungen, Gesundheit, Urlaub, Freunde, Mobilität …)
  • Wer tut mir in meinem Leben gut und warum empfinde ich das so?
  • Was hat mir gestern gut getan oder Freude - warum?
  • Was habe ich erreicht, überwunden, geschenkt bekommen - warum bedeutet mir das soviel?
  • Was mag ich an mir - warum?
  • Was mag ich an meinem Partner, wie unterstützt er mich - warum ist das wichtig für mich?

Danke für das Glück

Ursprünglich fand ich die Anleitung 2012 im Buch “The Magic” von Rhonda Byrne. Inzwischen überfluten Dankbarkeitstagebucher (neudeutsch: Gratitude Journals) und deren Anleitungen den Markt. Ein Glück für unsere Gesundheit!

In Byrnes Buch fand ich eine tolle Idee: Mich vorweg für etwas zu bedanken, das ich so in mein Leben ziehen kann. Ich habe damit wirklich schon Erfolg gehabt! Beispiel: "Danke für die guten Nachrichten, die mich heute erreichen werden." Auf dieser Idee basierte auch das Kalenderblatt aus August 2017 im Tischkalender "Ganz ich selbst sein". Es macht einfach Spaß und tut gut, so Glück und Freude zu säen.

Viel Freude beim Ausprobieren!

Deine Anja

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Freitag, 14 August, 2020
Thema: Blog - 2020, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit
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Buchtipp: Die Nachtigall. Roman.

Mehr als ein Jahr lag das Buch auf dem Schrank und wartete auf mich. 609 Seiten. Sehr ansprechender Einband. An einem der heißesten Tage 2020 habe ich es wie im Rausch zu Ende gelesen.

Wenn du dich für Frauenschicksale im 2. Weltkrieg interessierst, wie sie gelebt, überlebt haben - und zwar nicht in Deutschland, sondern im von Deutschen besetzten Frankreich - dann lies "Die Nachtigall" von Kristin Hannah:

Unsere Geschichte aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Was haben unsere Soldaten getan? Welche Not hatten die Französinnen auszustehen, deren Männer im Krieg waren, in einem Frankreich, das sich schnell ergeben hatte? Blieb das wirklich ohne Widerstand? Wie fühlte es sich an, wenn all das gute Essen an die Besatzer ging und für die Bevölkerung kaum etwas übrig blieb? Waren alle Soldaten ohne Herz? Was machst du, wenn Nachbarn, nur weil sie Juden sind, verhaftet werden? Wenn du nicht weißt, wohin mit deiner Wut? Wenn du dein Kind beschützen und ernähren willst und selbst ohnmächtig vor Hunger, Angst und Kälte bist?

Ein großartig geschriebener Roman nach den wahren Schicksalen von Frauen beschrieben - stille Heldinnen.

Eine Geschichte für das Überleben und die innere Kraft, das Richtige zu tun. Ein schonungsloser Blick in die grausame Fratze des Krieges und was er mit uns Menschen macht. Aber auch über die Liebe, Zusammenhalt und großen Mut der Frauen, die im Stillen Widerstand leisteten.

Als ich den Buchdeckel zugeklappt hatte und meine Tränen getrocknet waren, fühlte ich vor allem Dingen Dankbarkeit für diese Empfehlung, die mir eine Buchhändlerin gab, als ich nach Romanen fragte, die Schicksale von Menschen aus dem 2. Weltkrieg beschreiben.

Die Nachtigall

Ich hätte mir einen dicken Zusatzteil gewünscht, in dem die Autorin mehr über ihre Recherchearbeit spricht, darüber wie es genau zu diesem Werk kam, wie sie es schaffte, all die Informationen in diese Leben zu integrieren. Für mich ein bewegendes Meisterwerk! 71 besonders herausragende Stellen habe ich mit Zetteln versehen. Ich würde gerne mit Zeitzeugen sprechen, mehr erfahren:

Wie fühlten sich die Deutschen Soldaten, die diese Befehle willig oder auch widerwillig ausführten? Welche Spuren hinterließ ihr Wirken in ihrer Biographie, in ihren Ehen, bei ihren Kindern und Enkelkindern? Welche Spuren hat dies in unserer Gesellschaft hinterlassen? Schweigen? Gewalt? Reue? Buße? Vielleicht von jedem etwas und noch mehr. Bezogen auf die Auseinandersetzung mit dem Thema Kriegskinder, Nachkriegskinder und Kriegsenkel oder generationsübergreifende Weitergabe von Traumata ist dieses Buch eine sehr unterhaltsame, erschreckende, nachdenklich machende Hilfe.

Schade, dass ich nicht so gut Englisch kann. Ich würde mit der Autorin Kristin Hannah gerne ein sehr langes Gespräch über ihre Arbeit an diesem Buch führen und was es mit ihr gemacht hat. Wer einmal so ein Werk geschaffen hat: Ist das noch zu toppen?

Ah genau - die Handlung:

Zwei Schwestern (14 und 4 Jahre alt) werden nach dem Tod ihrer Mutter von ihrem vom 1. Weltkrieg gezeichneten Vater zu einer Verwandten aufs Land abgeschoben. Sie leiden unter dem Verlust ihrer Eltern und versuchen Fuß zu fassen. Vivianne findet schnell einen Freund, heiratet und die jüngere Isabelle fühlt sich vor allem verstoßen, von niemandem geliebt, auch von der Schwester nicht. Sie landet in Internaten, woraus sie türmt oder rausgeworfen wird. Sie flüchet zu ihrem Vater nach Paris, der sie nur mit Kälte begrüßt. Sie ist wild und stark und wünscht sich nur eines: Geliebt werden und ein Zuhause haben.

So kommt es zu völlig unterschiedlichen Lebensläufen: Als die Deutschen Frankreich besetzen, muss Vivianne mit ihrer Tochter irgendwie überleben und darauf hoffen, dass ihr Mann lebend zurück aus dem Krieg kommt. Isabelle kann nicht fassen, dass sich alle wehrlos ergeben und schließt sich dem Widerstand gegen die Nationalsozialisten an. Beide werden immer wieder vor neue Gewissensfragen gestellt: Was ist das Richtige?

Auch wenn ich am Anfang ein kleines bisschen brauchte, um reinzufinden, so lies mich die Geschichte danach nicht mehr los. Teilweise war es so berührend, dass ich das Buch einige Tage weglegen musste, um die Grausamkeit der Wahrheit zu verdauen.

Wenn die Ereignisse real sind, die im Buch beschrieben sind, dann verstehe ich, warum ein Pariser Schaffner so unfreundlich und abweisend zu uns war, als wir versuchten uns Fahrkarten mit unseren minimalen Sprachkenntnissen zu besorgen. Der Krieg hinterlässt Spuren über Jahrzehnte. Eigentlich ein Wunder, dass Vergessen und Verzeihen möglich ist.

Titel: Die Nachtigall
Autorin: Kristin Hannah

Wer mehr über die Thematik lesen will, diese Daten konnte ich recherchieren:

Warum interessiere ich mich für Geschichten aus dieser Zeit?

Mir ist wichtig, mich zu verstehen, meine Familie, die Gesellschaft: Warum handeln wie sie handeln? Warum sind wir wie wir sind? Was hat uns dazu gemacht? Alles hat einen Ursprung, eine Geschichte. Denn eines weiß ich bestimmt: Wir kommen als liebende, unschuldige Wesen auf die Welt - und dann werden wir geprägt. Welche Prägungen waren das? Wie kann ich sie auflösen, damit wir alle weniger Leid haben, uns frei entfalten können und wieder zu dem liebevollen Wesen werden, als das wir auf die Erde kamen.

Ich wünsche dir eine intensive Lesezeit

Anja

P.S.: Ebenso spannend und zur Thematik passend ist der Film: Ein verborgenes Leben.

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 10 August, 2020
Thema: Blog - 2020, 2. Halbjahr, Buch: Schmöker
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Filmtipp: Ein verborgenes Leben. Besprechung.

Ein verborgenes Leben

[Bild: Ein verborgenes Leben. Rechte Pandora Film.]

Der österreichische Bauer Franz verweigert den Treueschwur auf Hitler. Franz macht, was sich richtig anfühlt, will keine Wehrlosen töten, andere Länder überfallen. Er kann nicht gegen sein Gewissen handeln. Dies hat weitreichende Konsequenzen für ihn selbst und für seine Familie.

Ein ganz toller Film nach einer wahren Begebenheit. Brilliante Schauspieler. Tolle Aufnahmen. Sehr sehenswert, um die Geschichte zu begreifen.

Was ging wirklich in den Soldaten vor? Wie mag es sich anfühlen, Hitler die Treue zu schwören, ohne es zu schaffen, dabei den Kopf und das Herz auszuschalten? Wie mag es sein, “Nein” zum Kriegsdienst zu sagen und zu wissen, welche Strafe darauf steht? Wie stark muss diese innenliegende Kraft von Franz sein, das Richtige zu tun?

Ich bewundere auch seine Frau Franziska, die seine Entscheidung mit allen Konsequenzen für sich selbst, für ihren Arbeitsalltag als Bäuerin, für ihre drei kleinen Kinder und für die Schwester, die ihr hilft, den Hof zu bestellen, trägt.

Was für große Seelen zeigt dieser Film. Danke, einfach danke!

(Achtung: Spoiler ab hier.)

Franz führt alle, die nicht ihrem Gewissen folgen (können), nur durch seine Haltung vor. Erinnert sie an das, was richtig ist. Und das macht sie wütend, brutal, aber auch nachdenklich.

Ein besonderer Moment, der das zeigt: Einer der Richter (Bruno Ganz) redet ihm unter vier Augen wie so viele zuvor ins Gewissen:

“Bilden Sie sich ein, dass irgendetwas, das Sie tun, den Verlauf des Krieges ändern wird? Dass irgend jemand außerhalb dieses Gerichts je von Ihnen hören wird? Niemand wird sich erinnern. Die Welt wird weiter gehen wie bisher. Ihre Taten bewirken womöglich das Gegenteil dessen, was Sie beabsichtigen. Ein anderer wird Ihren Platz einnehmen."

Als Franz nicht reagiert, fragt der Richter ihn: “Verurteilen Sie mich?” Der folgende Dialog ist besonders.

Die Reaktionen des Richters (Bruno Ganz), das Atmen, Nachdenken, Zunicken beim Verabschieden und als er sich dann auf den Stuhl des Angeklagten setzt. Nachspürt wie es sich anfühlt, das Richtige zu tun. Beeindruckend.

Das Gesicht der Dorfbewohner, als sie erfahren, dass der - den sie angefeindet haben, weil er für seine Ethik einsteht - wirklich für seinen Glauben starb. Die Kirchenvertreter, die er um Rat fragte, waren nicht so reinen Herzens gewesen wie er.

Franziska sagt nach seinem Tod: “Es wird eine Zeit kommen, wo wir wissen, wofür das alles gut ist. Und es wird keine Rätsel mehr geben. Wir werden wissen, warum … wir leben. Wir werden zusammen kommen, werden Obstgärten anlegen, Felder. Wir werden das Land wieder aufbauen. Franz - wir sehen uns dort.”

Warum sein Schicksal meiner Meinung nach Sinn macht?

Weil Franz und seine Franziska uns allen bis heute zeigen, dass es wichtig ist, das Richtige zu tun, gleich wie schwer der Weg ist. (Auch wenn sie dafür sich selbst, ihrem nahen Umfeld Leid zufügen, weil sie nicht mehr da sein können, weil andere ihr Handeln nicht verstehen und die Zurückgebliebenen das aushalten müssen.) Sie erinnern uns an die Menschlichkeit, an unser Herz und darauf zu hören. Sie machen Hoffnung für das Gute im Menschen, in der Welt. Die Herzen sind nicht kalt, sie leben und atmen und darauf baue ich.

Franziska hatte dieser Biografie zufolge nach dem Tode von Franz zahllose Briefwechsel mit Menschen in aller Welt führte, die beeindruckt davon waren, wie er seinem Gewissen folgte. Franz und Franziska hinterlassen Spuren noch weit über den heutigen Tag hinaus.

Der Film "Ein verborgenes Leben" ist ein leiser Film, der mit wenigen Worten auskommt, großartige Naturaufnahmen zeigt und der Zuschauer*in Zeit lässt, alles, was geschieht, zu verarbeiten.

Wenn du mehr lesen magst:

Danke für dieses kostbare Werk!

Anja Kolberg

P.S.: Für alle, die an der Thematik interessiert sind - und warum ich mich dafür interessiere, empfehle ich meine Rezension des Romans: "Die Nachtigall".

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 10 August, 2020
Thema: Blog - 2020, 2. Halbjahr, Film-Tipp
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Schokoladige Bowl mit gekeimtem Buchweizen. Vegan. Ohne Gluten, ohne Zucker.

Schokoladige Buchweizen-Bowl

Super lecker. Einfach. Macht satt. Rohköstlich.

Diese Bowl (modern für Schale, Schüssel) ist herrlich cremig, schokoladig... Seufz. Genau das richtige, wenn ich Hunger auf Süßes hab und satt werden will. :-)

Dieses Lieblingsgericht geht so:

  • Gekeimte Buchweizenkörner (Wie du Buchweizen keimst, liest du weiter unten)
  • mit etwas Wasser
  • einigen klein geschnittenen, getrockneten Datteln (je mehr Datteln, desto süßer)
  • rohem Kakaopulver (bekommst du im Bioladen, "schwach entöltes" schmeckt schokoladiger)
  • evtl. Orangen-Schale (muss nicht sein, gibt noch mal eine besondere Note: Schale von Bio-Orangen habe ich mir im Winter getrocknet. Die bröckle ich klein und gebe sie mit in den Mixer. Hmmmmm, lecker!)

in Mixer oder mit Pürierstab klein machen, bis es sämig ist.

In einer schönen Schüssel mit Bananen oder Orangen oder einer Frucht deiner Wahl garnieren und genießen.

Buchweizen keimen lassen - so mache ich das:

1. Die Menge an Buchweizen, die ich essen mag, in eine Schüssel geben, mit viel Wasser auffüllen, so dass die Körner zwei bis drei Fingerbreit unter Wasser stehen. Sie quellen jetzt und dehnen sich aus.

2. Nach ungefähr 1-2 Stunden (ich mach das wie meist nach Gefühl) schütte ich die Buchweizen in ein Sieb und spüle sie so lange durch, bis das Wasser ohne Schleim ist. Den sondern die Körner am Anfang durch den Prozess ab.
Die nassen Buchweizen im Sieb auf die Schüssel an einen schattigen, nicht zu warmen Ort stellen. Und wirken lassen.

3. Nun nur 2 - 3 mal am Tag durchspülen.

4. Nach 1- 3 Tagen esse ich den Buchweizen,  je nachdem wie lange ich die Keime haben will, die aus den Körnern sprießen.

Mehr Info zu Buchweizen:

Buchweizenkörner findest du im Biomarkt oder der Bioabteilung großer Supermärkte.

Buchweizen sind eine kleine Superfood. Das Keimen lässt die Inhaltsstoffe explodieren, der Buchweizen beginnt zu leben. Im glutenfreien Buchweizen finden sich u.a. viele B-Vitamine, Eisen, Magnesium, Eiweiß.

Eine anderes Rezept mit gekeimten Buchweizen, das ich auch sehr mag: Buchweizen-Bowl. Gesundes und leckeres Frühstück. 

Viel Freude damit!

Deine Anja

Anja und Tiere

Zu mir: Ich bin seit 2012 auf dem veganen Weg - aus Mitgefühl mit den Tieren. Hier liest du meine Anfänge: Meine Ethik ... und die Schwierigkeiten danach zu leben Um es Menschen leichter zu machen, die weniger Lebensmittel von Tieren essen möchten oder für diejenigen, die veganen Besuch bekommen, teile ich in der Kategorie Blog - Vegane Rezepte meine einfachen Rezepte. Für die Menschen und die Tiere. :-)

Mehr über mich (hochsensibel, eher introviertiert, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Autorin) findest du hier in meinem Blog www.frauencoaching.de. Ein paar mal im Jahr erscheint meint Newsletter, in dem ich meist persönlicher als im Blog von meinem Weg berichte. Wenn du ihn abonnieren möchtest (gratis, jederzeit abbestellbar), schreib mir deinen Wunsch einfach eine Mail. (Läuft bei mir alles noch von Hand. Ich trage dich dann ein.)

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 21 Juli, 2020
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Blaubeereis - vegan, zuckerfrei, einfach, lecker, schnell – mit Varianten

Blaubeereis

Diese lila Sommerleckerei ist super lecker und ganz einfach gemacht.

Zutaten:

• Sehr reife Bananen (das sind die Bananen, die viele braune Punkte haben, sie sind dann herrlich süß)

• Tiefkühl-Blaubeeren

• Etwas Wasser

Anleitung:

Alles in den Mixer geben oder mit dem Pürierstab zu einer cremigen Masse verarbeiten.

Sofort vernaschen!

Mit der Menge an Wasser beeinflusst du, wie weich das Eis ist und mit der Anzahl an Bananen wie süß es wird.

Varianten/Tipps:

Du kannst dies mit vielen anderen Obstsorten machen: Erdbeeren, Melone, Mango … Schluck! Einfach praktisch, wenn gerade Erntezeit ist. Nutze dann gefrorene Bananen und frisches Obst.

Nutze immer einen nicht gefrorenen Teil: Also entweder gefrorene Bananen oder gefrorenes Obst (Geschmacksrichtung Eis). So wird es nicht zur Höchstleitung für den Mixer.

Gefrorene Bananen kannst du leicht selbst machen. Das ist besonders praktisch, wenn du mal zu viele reife Bananen hast. Friere sie in Scheiben geschnitten ein.

Tipp: Im Idealfall sind die Scheiben beim Einfrieren lose, von einander getrennt, damit du sie später besser portionsweise entnehmen und mixen kannst, falls du mehrere Bananen einfrieren willst. Sonst holt man einen großen festen Bananenklumpen aus dem Tiefkühler, was sehr unpraktisch ist. (Ist mir passiert und mir blieb nichts anderes übrig, als alles auf einmal aufzutauen.) Also erst die Scheiben neben einander liegend einfrieren – zum Beispiel in einer Dose mit Backpapier in Schichten getrennt. Wenn sie gefroren sind, sind die Scheiben fest und du kannst sie platzsparender zusammen in einen Beutel füllen.

Obstsoße: Wenn du nicht gefrorene Bananen mit frischem, nicht gefrorenem, Obst mixt, hast du ruckzuck eine leckere Obstsoße, die du zum Beispiel zu veganem Milchreis essen kannst. :-)

Lass es dir schmecken!

Anja

Ich kann was tun

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 21 Juli, 2020
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Rezept Einfache Zucchini-Suppe: Vegan. Lecker. Perfekt zur Erntezeit.

Zucchinisuppe

Es regnet und es ist etwas kühl an diesem Sommertag. Die Zucchini im neu erbauten Hochbeet sind reif. Der perfekte Moment für diese einfache, vegane Suppe. Ich habe es ursprünglich von meiner Tante erhalten, als ich ihr von meiner Ernte erzählte. Sie macht das Rezept schon sehr lange und gibt 1-2 Kartoffeln (für die Sämigkeit) dazu, macht es ohne Tomaten und statt Balsamico-Essig nimmt sie Sahne.

Hier meine abgewandelte, vegane Variante. Die Suppe ist auch glutenfrei und zuckerfrei:

Schneide die Zucchini in kleine Würfel. Meine Riesen-Zucchini aus dem Hochbeet war etwas über ein Kilo schwer und die Menge hat zusammen mit den Kartoffeln für mich für zwei Tage gereicht. Ich koche meist nach Gefühl. Das heißt ohne mich genau an ein Rezept zu halten, wandle ich es ab. Viele Zucchini, großer Suppentopf. Volle Kreativität. :-)

Kartoffeln ebenso klein schnippeln. Von der Menge her war es insgesamt weniger als die Zucchini. Ich habe also mehr Kartoffeln genommen, als meine Tante, weil ich Kartoffeln so gern in der Suppe mag. Auch das kannst du auch variieren wie du magst. Ich mag freies Kochen!

1- 2 klein geschnittene Zwiebeln anbraten

Zucchini und Kartoffeln drauf geben und kurz mit anbraten.

1 Dose klein geschnittene Tomaten dazu. (Alternativ kannst du – praktisch zur Tomaten-Ernte-Zeit - auch frische, klein geschnittene Tomaten nehmen.)

Mit Gemüsebrühe aufschütten, bis alles bedeckt ist.

Köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Also immer mal wieder probieren. :-)

Zum Abschluss mit Pfeffer, Salz und Balsamico Essig (wichtige Zutat*) abschmecken. (*Den Tipp habe ich aus diesem Rezept.)

Fertig! Genießen. Guten Appetit

Lässt sich super einfrieren, schmeckt am zweiten Tag noch besser, ist vegan, zuckerfrei, glutenfrei und perfekt für die Erntezeit im Garten geeignet.

Es ist so ein tolles Gefühl, das Gemüse selbst gezogen zu haben. Auch wenn es nicht viel ist, was in unserem Hochbeet heran wächst, so ist es doch unsere eigene Ernte. Erdbeeren, Tomaten, Zucchini, Kräuter, Rucola und vielleicht bald auch Gurken schmecken einfach himmlisch gut. Und der Duft der Tomatenzweige oder abends schnell noch mal in den Garten huschen und für den Abendtee Kräuter rein holen. Himmlisch!

Liebe Grüße

Anja

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 21 Juli, 2020
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